Laufzeitdiagramm Nitecore TM28 auf „Turbo 2“ Stufe

Zusätzlich zu meinem ersten Laufzeitdiagramm zur TM28 habe ich hier nun einen weiteren Laufzeittest durchgeführt.

Es kam nämlich die interessante Frage auf, wie lange die TM28 den „Turbo 2“-Modus mit 2300 Lumen halten kann, ohne abzuregeln.

Das Ergebnis ist hier:

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Review LEDLenser MT18

Einleitung

Die Firma LEDLenser (ein deutscher Hersteller mit Sitz in Solingen) ist einer der wenigen Markenhersteller, die Zoom-Lampen herstellen (das sind Lampen, bei denen man die Optik zwischen Nah- und Fernbereich verstellen kann). Die meisten anderen Hersteller spezialisieren sich auf Lampen mit feststehenden Reflektoren (im Folgenden einfach „Reflektorlampen“ gennant). Meine Mutmaßung, wieso das so ist, werde ich im Verlauf dieses Reviews zum Besten geben.

(Andere, mir bekannte, Markenhersteller von Zoomlampen sind MTE, Wolf Eyes, Nextorch (kein Anspruch auf Vollständigkeit)).

Die Firma LEDLenser legt u.A. größten Wert auf Support. So bietet LEDLenser (bei Registrierung der gekaufen Produkte auf deren Webseite) ganze 7 Jahre Garantie.

Verpackung und Lieferumfang

Geliefert wird die Lampe in einer aufwändig gestalteten Verpackung (mein Exemplar hat leider im Paket an der oberen linken Ecke eine leichte Delle abbekommen):

Beim Aufklappen der Box findet man folgenden Inhalt:

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Review Nextorch Saint Torch 10

Heute stelle ich die Nextorch Saint Torch 10 vor.

Geliefert wird die Lampe in folgendem Hartplastikkoffer:

Darin findet man:

(Normalerweise ist das Zubehör ordentlicher verstaut. Ich habe schon ganz schön drin herumgefühlt, und nicht alles wieder ordentlich verpackt.)

  • Die eigentliche Lampe samt Akku-Block
  • Das Ladegerät für die Steckdose (mit verschiedenen Aufsatz-Steckern für die Steckdosen aller möglichen Länder)
  • Eine Bedienungsanleitung
  • Ein Nylon-Schultergurt

Die Lampe ist mit folgenden Leistungsdaten spezifiziert:

  • Helligkeit: 3200 ANSI-Lumen
  • Verwendete LED: CREE XHP 70
  • Reichweite (nach ANSI): 470 Meter (dies entspricht einer Leuchtdichte von 55.200cd)
  • Wasserdicht: IPX7, bis zu einer Tiefe von 1 Meter
  • LiIO-Akkupack mit einer angegebenen Kapazität von 10400mAh
  • Gewicht inkl. Akkublock: 676 Gramm
  • Maße: 196mm (Länge), 52mm (Durchmesser Akkurohr), 85mm (Durchmesser Lampenkopf)

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Bekannte EagTac-Lampen in seltenen LED-Variationen

EagTac ist ein großer und bekannter Hersteller von Taschenlampen und Stablampen, mit einem sehr umfangreichen Lampenprogramm. Eine Besonderheit dieses Hersteller ist, dass es jedes einzelne Lampenmodell wahlweise mit unterschiedlichen LEDs gibt.

Außerdem existiert von jedem Lampenmodell eine Basis-Version, sowie eine oder mehrere Kit-Versionen, bei denen unterschiedliches Zubehör mitgeliefert wird.

Multipliziert man die Anzahl unterschiedlicher Lampenmodelle mit den unterschiedlichen LEDs mit den unterschiedlichen Basis-/Kit-Versionen, kommt man schnell auf eine Lampenvielfalt dieses Herstellers im oberen dreistelligen Stückzahlenbereich.

Für den Kunden ein Traum (so kann man sich quasi seine eigene Wunsch-Lampe zusammenkonfigurieren), für Händler jedoch vom Lageraufwand nicht zu vertreten – wer legt sich schon 500 verschiedene EagTac-Lampen in ausreichender Einzelstückzahl ins Regal.

Daher begrenzen Händler ihre Auswahl auf diejenigen LED-Variationen, die am meisten Sinn machen.

In der Regel kann man sich als Kunde jedoch so ziemlich jede verfügbare Modellvariation extra bestellen lassen. Auf diese Weise bin ich zu folgenden Lampen mit eher unüblichen LED-Bestückungen gelangt:

Da haben wir eine EagTac MX30L4-C mit Nichia LEDs (zweite Lampe von links). Üblich ist hierzulande eher das Modell mit CREE XP-L Hi LEDs (ganz links im Bild).

Außerdem haben wir eine EagTac MX30L3-CR mit XP-L HD LEDs (dritte von links). Üblich ist normalerweise die Variante mit XP-L Hi LEDs (vierte von links).

Und last not least, zusätzlich nur „normalen“ Variante der S25L-R (zweite von rechts) mit XHP 35 Hi LED habe ich nun auch noch die Version mit XHP 35 HD LED (ganz rechts). Interessanter Weise hat diese S25L-R Variante mit XHP 35 HD LED auch noch einen leichten OP (orange peel) Reflektor. (Diese Strukturierung im Reflektor sorgt dafür, dass der Spot im Zentrum des Lichtkegels noch weicher und fließender in den Spill übergeht.)

Zu der einen oder anderen Lampe, sowie zu den Unterschieden der einzelnen LEDs, werde ich noch ausführlichere Einzelreviews verfassen.

Laufzeitdiagramm Nextorch Saint Torch 10

Saint Torch 10 hat Temperatursteuerung

Anhand der folgenden von mir durchgeführten Laufzeitmessungen dürfte nun zweifelsohne fest stehen, dass die Nextorch Saint Torch 10 eine Temperaturregelung besitzt.

Ich habe die Saint Torch 10 unter drei verschiedenen Testbedingungen auf der Turbo-Stufe (3200 Lumen) durchlaufen lassen, und die Helligkeitsentwicklung mit einem geeichten Luxmeter aufgezeichnet.

Die Messung in Rot wurde im beheizten Innenraum, bei ca. 20 Grad Celsius, durchgeführt.

Die Messung in Blau wurde draußen im Freien, bei aktuellen Temperaturen um die 8 Grad durchgeführt. Es wehte ein frischer Wind, aber die Lampe wurde ansonsten nicht gekühlt.

Die Messung in Grün fand ebenfalls draußen im Freien statt. Die Lampe wurde aber während des Testlaufs zusätzlich mit Wasser gekühlt.

Wie man sieht, pendelt sich die Lampe bei den unterschiedlichen Temperaturbedingungen auf unterschiedliche Helligkeitsniveaus ein. Zudem haben die Temperaturbedingungen eine direkte Auswirkung auf die Gesamtlaufzeit. (Was natürlich logisch ist; je stärker die Lampe herabregelt, desto länger hält der Akku.)

Die Gesamtlaufzeit im Turbo-Modus beläuft sich, je nach Umgebungsbedingungen, zwischen ca. 70 Minuten und ca. 3 Stunden und 10 Minuten.

Die Lampe hat dabei eine saubere Endabschaltung, um den Akku vor unbeabsichtigter Tiefentladung zu schützen. Fällt die Spannung des Akkupacks unter einen gewissen Wert, schaltet die Lampe ab.

Man kann auch schön sehen, dass die Lampe bei drohender Überhitzung nicht nur abregeln kann, sondern (nach einer Phase der Abkühlung) auch in der Lage ist, wieder automatisch hochzuregeln. Dies stellt sozusagen die „Königsdisziplin“ der Temperatursteuerung dar; nur wenige Lampen beherrschen dies. Die meisten Lampen schalten einfach einen Gang runter, und nicht mehr selbständig hoch.

Diese Temperatur-Ab-und-wieder-Hoch-Regelung der Lampe ist allerdings teilweise etwas nervös – sie macht unter gewissen Bedingungen recht große Sprünge nach unten und nach oben. Dieses nervöse Regelverhalten habe ich bisher ansonsten nur bei den neuesten Klarus-Produkten (Klarus XT11GT und XT12GT) beobachten können.

Dieses Ab- und Aufregeln macht die Saint Torch 10 allerdings stufenlos, und nicht schlagartig. So fällt es dem Benutzer nicht unbedingt auf, wenn man nicht ganz genau darauf achtet. Selbst wenn sie innerhalb einer Minute stufenlos um 1000 Lumen abregelt, um dann in der darauffolgenden Minute wieder 1000 Lumen zulegt, geschieht dies so „weich“ über den Zeitraum von einer Minute hinweg, dass man dies nur mit einem geschulten Auge bemerkt.

Laufzeitdiagramm MecArmy PT26, Teil 2

Als Ergänzung zu meinem hier durchgeführten Laufzeittest zur MecArmy PT26 habe ich nun noch eine weitere Messung durchgeführt. Dieses mal habe ich die Lampe auf „Turbo“ eingeschaltet, und einfach ohne weiteren Eingriff (und ohne aktive Kühlung) durchlaufen lassen.

Das Ergebnis ist hier in grün zu sehen:

Sofern man also vermeidet, nach dem Abregeln der Lampe immer wieder hochzuschalten (was nur dazu führt, dass der nächste Step-Down um so stärker ausfällt, da sich die Hitze so aufschaukelt), pendelt sich die Lampe nach ca. 25 Minuten auf eine konstante Helligkeit von ca. 1700 Lumen ein.

(Die Messung wurde draußen, bei aktuellen Temperaturen um die 10 Grad Celsius, durchgeführt.)

Die Lampe hält so ca. 1 Stunde und 10 Minuten durch, bis sich die Akkukapazität zum Ende neigt, und die Lampe in der Helligkeit stetig nachläßt. Nach 1 Stunde und 18 Minuten hat sich die Lampe dann ausgeschaltet.

Damit liegt die dauerbetriebsfeste Helligkeit der PT26 gleichauf mit der der Nitecore TM26GT (vergleiche hier). Dafür, dass die PT26 ein gutes Stück kleiner ist (weniger Volumen und weniger Masse, um die entstehende Hitze abzutransportieren) als die TM26GT, ist die Leistung der PT26 recht beachtlich.