Bekannte EagTac-Lampen in seltenen LED-Variationen

EagTac ist ein großer und bekannter Hersteller von Taschenlampen und Stablampen, mit einem sehr umfangreichen Lampenprogramm. Eine Besonderheit dieses Hersteller ist, dass es jedes einzelne Lampenmodell wahlweise mit unterschiedlichen LEDs gibt.

Außerdem existiert von jedem Lampenmodell eine Basis-Version, sowie eine oder mehrere Kit-Versionen, bei denen unterschiedliches Zubehör mitgeliefert wird.

Multipliziert man die Anzahl unterschiedlicher Lampenmodelle mit den unterschiedlichen LEDs mit den unterschiedlichen Basis-/Kit-Versionen, kommt man schnell auf eine Lampenvielfalt dieses Herstellers im oberen dreistelligen Stückzahlenbereich.

Für den Kunden ein Traum (so kann man sich quasi seine eigene Wunsch-Lampe zusammenkonfigurieren), für Händler jedoch vom Lageraufwand nicht zu vertreten – wer legt sich schon 500 verschiedene EagTac-Lampen in ausreichender Einzelstückzahl ins Regal.

Daher begrenzen Händler ihre Auswahl auf diejenigen LED-Variationen, die am meisten Sinn machen.

In der Regel kann man sich als Kunde jedoch so ziemlich jede verfügbare Modellvariation extra bestellen lassen. Auf diese Weise bin ich zu folgenden Lampen mit eher unüblichen LED-Bestückungen gelangt:

Da haben wir eine EagTac MX30L4-C mit Nichia LEDs (zweite Lampe von links). Üblich ist hierzulande eher das Modell mit CREE XP-L Hi LEDs (ganz links im Bild).

Außerdem haben wir eine EagTac MX30L3-CR mit XP-L HD LEDs (dritte von links). Üblich ist normalerweise die Variante mit XP-L Hi LEDs (vierte von links).

Und last not least, zusätzlich nur „normalen“ Variante der S25L-R (zweite von rechts) mit XHP 35 Hi LED habe ich nun auch noch die Version mit XHP 35 HD LED (ganz rechts). Interessanter Weise hat diese S25L-R Variante mit XHP 35 HD LED auch noch einen leichten OP (orange peel) Reflektor. (Diese Strukturierung im Reflektor sorgt dafür, dass der Spot im Zentrum des Lichtkegels noch weicher und fließender in den Spill übergeht.)

Zu der einen oder anderen Lampe, sowie zu den Unterschieden der einzelnen LEDs, werde ich noch ausführlichere Einzelreviews verfassen.

Laufzeitdiagramm Nextorch Saint Torch 10

Saint Torch 10 hat Temperatursteuerung

Anhand der folgenden von mir durchgeführten Laufzeitmessungen dürfte nun zweifelsohne fest stehen, dass die Nextorch Saint Torch 10 eine Temperaturregelung besitzt.

Ich habe die Saint Torch 10 unter drei verschiedenen Testbedingungen auf der Turbo-Stufe (3200 Lumen) durchlaufen lassen, und die Helligkeitsentwicklung mit einem geeichten Luxmeter aufgezeichnet.

Die Messung in Rot wurde im beheizten Innenraum, bei ca. 20 Grad Celsius, durchgeführt.

Die Messung in Blau wurde draußen im Freien, bei aktuellen Temperaturen um die 8 Grad durchgeführt. Es wehte ein frischer Wind, aber die Lampe wurde ansonsten nicht gekühlt.

Die Messung in Grün fand ebenfalls draußen im Freien statt. Die Lampe wurde aber während des Testlaufs zusätzlich mit Wasser gekühlt.

Wie man sieht, pendelt sich die Lampe bei den unterschiedlichen Temperaturbedingungen auf unterschiedliche Helligkeitsniveaus ein. Zudem haben die Temperaturbedingungen eine direkte Auswirkung auf die Gesamtlaufzeit. (Was natürlich logisch ist; je stärker die Lampe herabregelt, desto länger hält der Akku.)

Die Gesamtlaufzeit im Turbo-Modus beläuft sich, je nach Umgebungsbedingungen, zwischen ca. 70 Minuten und ca. 3 Stunden und 10 Minuten.

Die Lampe hat dabei eine saubere Endabschaltung, um den Akku vor unbeabsichtigter Tiefentladung zu schützen. Fällt die Spannung des Akkupacks unter einen gewissen Wert, schaltet die Lampe ab.

Man kann auch schön sehen, dass die Lampe bei drohender Überhitzung nicht nur abregeln kann, sondern (nach einer Phase der Abkühlung) auch in der Lage ist, wieder automatisch hochzuregeln. Dies stellt sozusagen die „Königsdisziplin“ der Temperatursteuerung dar; nur wenige Lampen beherrschen dies. Die meisten Lampen schalten einfach einen Gang runter, und nicht mehr selbständig hoch.

Diese Temperatur-Ab-und-wieder-Hoch-Regelung der Lampe ist allerdings teilweise etwas nervös – sie macht unter gewissen Bedingungen recht große Sprünge nach unten und nach oben. Dieses nervöse Regelverhalten habe ich bisher ansonsten nur bei den neuesten Klarus-Produkten (Klarus XT11GT und XT12GT) beobachten können.

Dieses Ab- und Aufregeln macht die Saint Torch 10 allerdings stufenlos, und nicht schlagartig. So fällt es dem Benutzer nicht unbedingt auf, wenn man nicht ganz genau darauf achtet. Selbst wenn sie innerhalb einer Minute stufenlos um 1000 Lumen abregelt, um dann in der darauffolgenden Minute wieder 1000 Lumen zulegt, geschieht dies so „weich“ über den Zeitraum von einer Minute hinweg, dass man dies nur mit einem geschulten Auge bemerkt.

Laufzeitdiagramm MecArmy PT26, Teil 2

Als Ergänzung zu meinem hier durchgeführten Laufzeittest zur MecArmy PT26 habe ich nun noch eine weitere Messung durchgeführt. Dieses mal habe ich die Lampe auf „Turbo“ eingeschaltet, und einfach ohne weiteren Eingriff (und ohne aktive Kühlung) durchlaufen lassen.

Das Ergebnis ist hier in grün zu sehen:

Sofern man also vermeidet, nach dem Abregeln der Lampe immer wieder hochzuschalten (was nur dazu führt, dass der nächste Step-Down um so stärker ausfällt, da sich die Hitze so aufschaukelt), pendelt sich die Lampe nach ca. 25 Minuten auf eine konstante Helligkeit von ca. 1700 Lumen ein.

(Die Messung wurde draußen, bei aktuellen Temperaturen um die 10 Grad Celsius, durchgeführt.)

Die Lampe hält so ca. 1 Stunde und 10 Minuten durch, bis sich die Akkukapazität zum Ende neigt, und die Lampe in der Helligkeit stetig nachläßt. Nach 1 Stunde und 18 Minuten hat sich die Lampe dann ausgeschaltet.

Damit liegt die dauerbetriebsfeste Helligkeit der PT26 gleichauf mit der der Nitecore TM26GT (vergleiche hier). Dafür, dass die PT26 ein gutes Stück kleiner ist (weniger Volumen und weniger Masse, um die entstehende Hitze abzutransportieren) als die TM26GT, ist die Leistung der PT26 recht beachtlich.

Laufzeitdiagramm MecArmy PT26

Hier habe ich die ersten beiden Laufzeitdiagramme zur MecArmy PT26 (ein weiteres wird heute Abend noch nachfolgen):

Die Laufzeittests wurden mit dem mitgelieferten 26650-Akku durchgeführt. Der Test fand draußen im Freien statt, bei aktuellen Temperaturen um die 11-12 Grad Celsius. Die Lampe wurde während der Tests ansonsten nicht zusätzlich gekühlt.

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Review MecArmy PT26

Die PT26 ist eine leistungsfähige, kompakte Allrounder-Taschenlampe aus dem Hause MecArmy.

Geliefert wird sie in einem umweltfreundlichen, doch edel anmutenden und stabilen Pappkarton.

Darin befindet sich neben der Lampe …

… auch noch folgendes Zubehör:

Dies ist neben der Lampe und einem LiIO-Akku (im Standard-26650-Format und einer Kapazität von 5000mAh) ein USB-Ladekabel zum Aufladen des Akkus, sowie einer Gebrauchsanweisung, ein Lanyard und Ersatz-Dichtungen, und (last not least) ein mechanischer Adapter, um Akkus im schmaleren 18650-Format in der Lampe benutzen zu können.

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Review Niteye JET ST Limited Edition

Bei der Niteye JET ST handelt es sich um ein echtes Sammlerstück. Anläßlich des 12. Firmenjubiläums bringt die Firma Niteye diese auf 1000 Exemplare begrenzte Taschenlampe heraus.

Die aus Titan gefertigte Lampe zeichnet sich durch ein außergewöhnliches und auffälliges Design aus. Aber auch die inneren Werte brauchen sich nicht zu verstecken: 800 Lumen aus so einer kleinen Lampe sind eine respektable Leistung.

Diese exquisite Lampe hat natürlich auch ihren Preis. Das „Lumen pro Euro“-Verhältnis fällt bei anderen Taschenlampen sicherlich attraktiver aus. Die JET ST wird bei ihren Besitzern vermutlich primär ein Dasein in der Vitrine fristen. Ich selbst weiß auch noch nicht, ob ich sie tatsächlich im täglichen Einsatz benutzen werde. Das Design der Lampe gefällt mir außerordentlich gut (und auch die Lichtleistung stimmt), aber dies ist so eine Lampe, die fast zu schade zum Benutzen ist.

In Anbetracht des „Sammler-Status“ dieser Lampe ist dieses Review auch eher eine Bildergalerie. Doch mit einigen technischen Details kann ich trotzdem aufwarten.

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