Klarus XT12S und XT2CR in neuem Gewand

Seit einiger Zeit gibt es die Klarus XT12S und XT2CR in einer neuen Verpackung:

Das alleine wäre noch keinen Artikel wert. Jedoch wurden auch die „inneren Werte“ leicht überarbeitet, und zwei meiner drei Kritikpunkte aus meinem Review zur XT12S behoben.

Mein erster Kritikpunkt beim „ursprünglichen“ Modell war, dass ich Schwierigkeiten hatte, die 1600 Lumen abzurufen – es ist mir ständig passiert, dass die 1600 Lumen nur direkt nach dem Einschalten verfügbar waren, und die Lampen dann innerhalb von einer Sekunde auf 1300 Lumen abregelten. Dies passierte vor allem immer aus dem kalten Zustand der Lampen heraus (auch bei Zimmertemperatur). Wenn die Lampen erst mal eine Minute gelaufen sind, hatte man nach dem Aus- und wieder Einschalten „zielsicher“ die 1600 Lumen (sofern die Lampen nicht Zeit hatten, wieder komplett abzukühlen).

Dieses Problem ist mit der neuen Serie behoben. Die Lampen liefern nun auch aus dem kalten Zustand heraus beim Einschalten die 1600 Lumen, und bleiben auch dabei (sofern die einmalige Erkennung des Akkus sauber funktionierte – mehr dazu weiter unten).

Das zweite Problem war ein leichtes Pfeifen bei einigen Helligkeitsstufen. Auch dies kann ich bei den neueren Modellen nicht mehr feststellen.

Lediglich mein Problemchen #3 ist leider nach wie vor vorhanden. Beim Zuschrauben der Tailcap springt die automatische Erkennung der Lampen an, bei der versucht wird, einen hochstromfähigen Akku zu erkennen (und die volle Leistung/Helligkeit bereitzustellen). Dies gelingt den Lampen jedoch selbst mit dem mitgelieferten Klarus-Akku nicht immer auf Anhieb. Hier sind nach wie vor manchmal mehrere Versuche (Auf- und wieder Zuschrauben der Tailcap) notwendig, damit die Lampe den 1600 Lumen-Modus freigibt (gut, wenn man einen Luxmeter zur Kontrolle besitzt). Ich selbst bin gleich nach dem Auspacken darauf „hereingefallen“ – die Lampen werden ja mit nur halb voll geladenen Akkus ausgeliefert (da sich diese LiIO-Akkus so am besten lagern lassen), und bei den aktuellen Temperaturen geht es schon ziemlich frisch im DHL-Lieferwagen zu. Als ich die Lampen erhielt, konnte ich es mal wieder nicht abwarten, habe die kalten Lampen ausgepackt, die Tailcap losgeschraubt, um das Plastik-Sicherungsplättchen zu entfernen, und habe die Tailcap wieder zugeschraubt, und die Lampen sogleich eingeschaltet. Durch die aktuelle Kälte und durch den leeren Ladezustand der Akkus hat man fast eine 100% Garantie, dass der Akku unter diesen Bedingungen nicht als hochstromfähig erkannt wird. So war es auch in meinem Fall. Also vor der ersten Inbetriebnahme lieber erst mal die Lampe aufwärmen lassen, und den Akku dann in aller Ruhe vor dem ersten Ausprobieren voll aufladen lassen. Dann klappt es auch mit den 1600 Lumen. Und wenn mit vollem Akku nach dem Zuschrauben der Tailcap einmal die 1600 Lumen freigegeben werden, dann behält sich die Lampe dies auch – bis zum nächsten Abschrauben der Tailcap. Also ist es am besten, nach „erfolgreicher Aktivierung“ der 1600 Lumen-Stufe die Tailcap nie mehr abzuschrauben, und den Akku immer nur noch direkt in der Lampe zu laden.

Ein Gedanke zu „Klarus XT12S und XT2CR in neuem Gewand

  1. Mario Makary 12. Februar 2018 at 6:00

    Also meine XT12S und meine XT2CR macht das auch.Am schlimmsten ist die 12S.Das geht mir so auf den Wecker daß ich die Lampen gar nicht mehr benutze.Und bei meiner XT1C ist einfach der Schalter auseinander gefallen.
    Das muß ich mir nicht wirkllich geben da gibt es zuverlässigere Lampen.
    Mit der kompletten Klarus G Reihe bin ich an sich zufrieden.
    Vielleicht werd ich irgend wann mal wieder eine 12S kaufen, wenn ich sicher sein kann daß selbt aus China die überarbeiteten Modelle kommen.Denn den vollen Preis will ich dafür nicht zahlen.

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