Eine Elzetta kommt selten allein …. Elzetta Charlie, Bravo, Bones, Alpha

Nach meiner ersten Elzetta, der Charlie C333 (Review hier) hat es vor lauter Begeisterung meinerseits nicht lange gedauert, bis sich noch eine Bravo (B333) von Oveready, eine Bones, sowie eine Alpha (A313) dazugesellt hat.

Elzetta Charlie (C333)

Sie ist die längste Lampe im Bunde, wird mit 3* CR123A betrieben, und liefert 900 Lumen. Wie ich bereits in meinem Review schrieb, betreibe ich sie mit zwei LiIO-Akkus im 16500-Format; diese sind zusammen so lang wie drei CR123A-Batterien (passen also ohne Adapter in die Lampe), und liefern zusammen ebenfalls die knapp 9V, die der (von Elzetta AVS – „automatic voltage sensing“ genannte) Kopf benötigt, um auf die 900 Lumen zu kommen.

Elzetta Bravo (B333)

Bei meiner Elzetta Bravo, normalerweise mit 2* CR123A-Batterien betrieben, handelt es sich um eine „aufgebohrte“ Version von Oveready (anscheinend jedoch dort inzwischen nicht mehr lieferbar – ich habe mir wohl die letzte weggeschnappt). Oveready hat das Akkurohr der Lampe so weit aufgebohrt, dass dort statt der CR123A-Batterien nun auch ein 18650-LiIO-Akku oder zwei 18350-LiIO-Akkus hinein passen und verwendet werden können.

Ansonsten hat Oveready an der Lampe nichts verändert. Die Bravo liefert normalerweise eine Lichtleistung von 650 Lumen. Da der Lampenkopf jedoch der gleiche ist wie bei der Charlie, schaltet die Lampe bzw der Lampenkopf automatisch in den „Charlie“-Modus mit 900 Lumen, sowie eine Spannung anliegt, die der von drei CR123A-Batterien entspricht. Dies erreicht man in der aufgebohrten Bravo mit zwei 18350 LiIO-Akkus. Damit ist sie genau so hell wie die Charlie; jedoch bei entsprechend kürzerer Laufzeit (der Energieinhalt von zwei 18350-Akkus ist nicht sonderlich hoch).

Ich betreibe meine Bravo jedoch – der längeren Laufzeit wegen – mit einem herkömmlichen, geschützten 18650 LiIO-Akku. Damit hat sie bei 650 Lumen eine längere Laufzeit (eine Laufzeitmessung muss ich noch durchführen).

Elzetta Bones

Die Bones ist die erste Lampe von Elzetta, die von Haus aus für den Betrieb mit 18650-Akkus vorgesehen ist. Wie die Bravo, liefert auch die Bones 650 Lumen.

Die Bones wird von Elzetta deshalb so genannt, weil sie sehr einfach gehalten ist (engl. „bare bones“). Sie kann einfach nur „Ein“ und „Aus“ (mit 650 Lumen, wie die Bravo), und sonst nichts. (Bei meinen anderen Elzettas habe ich die Variante mit der „High/Low-Tailcap“ gewählt, welche zwei Helligkeitsstufen ermöglicht.) Außerdem kann man zwar (wie bei den anderen) vorne den Bezelring abschrauben, um an das Frontglas und den Reflektor zu kommen; man kann bei der Bones jedoch nicht den Lampenkopf selbst abschrauben wie bei den anderen – der Kopf ist bei der Bones fest mit dem Akkurohr verbunden.

Ich bin mir nicht sicher, ob bei der Bones ebenfalls das Standard-AVS-Modul verwendet wird, der sich an die Spannung anpasst. Daher habe ich mich noch nicht getraut, zwei 18350-Akkus in der Lampe auszuprobieren und zu schauen, ob sie ebenfalls die 900 Lumen schafft. Im Internet konnte ich jedenfalls keine Hinweise darauf finden, daher werde ich mir den Versuch bei der Bones wohl verkneifen. (Der Helligkeitsunterschied zwischen 650 und 900 Lumen ist sowieso recht gering.)

Elzetta Alpha (A313)

Die Alpha ist eine kleine EDC-Lampe, die ausschließlich mit einer CR123A-Batterie betrieben wird. Damit liefert sie 415 Lumen (und 15 Lumen im „Low“-Modus mit losgelöster Tailcap).

Die geöffneten Tailcaps und der Blick in die Akkurohre. Hier sieht man schön, dass die originale Charlie (ganz links) und die Alpha (ganz rechts) das sehr dickwandige Akkurohr haben.

Die beiden Lampen in der Mitte (Bravo und Bones) haben das dünnere Akkurohr, damit auch 18650-Akkus passen. Wie schon gesagt, die Bones kommt von Elzetta direkt so in dieser Form; meine Bravo war ursprünglich ebenso dick wie die Charlie, wurde aber von Oveready aufgebohrt.

Charlie, Bravo und Bones haben das gleiche Lichtbild. Ganz links die Charlie mit ihren 900 Lumen. In der Mitte die Bones und die Bravo; beide mit 650 Lumen. Wie man sieht, ist der Unterschied von 650 zu 900 Lumen nicht groß.

Ganz rechts die Alpha. Diese hat ein etwas anderes Lichtbild – es ist flutiger (der Lichtkegel hat keinen Hotspot); der Übergang am äußersten Rand des Lichtkegels geht weicher in die Dunkelheit über. Damit ist die kleine Alpha die ideale EDC-Taschenlampe für den unmittelbaren Nahbereich. (Für die Kenner unter uns; das Lichtbild der Alpha liegt in etwa in der Mitte zwischen einer Emisar D4 mit klarer Optik und einer Emisar D4 mit frosted lens.) Leider ist bei der Alpha die Lichtfarbe nicht ganz so schön wie bei den anderen – es handelt sich zwar immer noch um ein Neutralweiß; allerdings hat die Alpha (im direkten Vergleich mit den anderen) einen leichten Grünstich.

Hier nochmal die Bravo:

Und die Alpha:

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