Laufzeitdiagramm Niwalker MM18III

Und hier geht es auch schon weiter mit Infos zur neuen Niwalker MM18III. Das erste Laufzeitdiagramm ist erstellt:

Die Messung fand draußen im Freien, jedoch ohne Kühlung, statt.

Als Akkus kamen vier ungeschützte 18650 IMR-Akkus von Shockli mit einer Kapazität von je 3100mAh zum Einsatz.

Die Lampe hat keine „echte“ Temperaturüberwachung; es handelt sich lediglich um einen timergesteuerten Step-Down auf etwa 6000 Lumen nach 60 Sekunden (egal wie heiß oder kalt die Lampe auch ist; der Step-Down findet immer nach exakt 60 Sekunden statt). Im weiteren Verlauf hängt die Helligkeit an der (langsam fallenden) Akkuspannung. Einen weiteren Step-Down gibt es nicht.

Gegen Ende (in meinem Test nach ca. 53 Minuten), wenn die Spannung der Akkus einbricht, schalten auch die Kontroll-Leuchten der Lampe um auf Rot. (Das Problem des vorherigen MM18II-Modells, dass diese Akkuwarnung viel zu früh einsetzte, ist bei der MM18III behoben.)

Nach 70 Minuten habe ich den Test vorsorglich erst mal abgebrochen (die Lampe hatte zu dem Zeitpunkt noch nicht abgeschalten), und die Spannung der Akkus gemessen. Diese waren runter auf 2,68V. Anschließend habe ich den Test mit den fast leeren Akkus noch weiterlaufen lassen, bis die Akkus runter waren auf 2,0V. Abgeschaltet hatte die Lampe immer noch nicht. Ich gehe also mal davon aus, dass die Lampe keine eigene Abschaltung hat. Hier ist also Vorsicht und Eigenverantwortung geboten.

Die Akkus sind in der Lampe übrigens seriell verschaltet; die Lampe läuft also mit einer Maximalspannung von 16,8V. Gemäß meiner (laienhaften) Messung zieht die Lampe auf Turbo dabei ca. 8,6A aus den Akkus.

Fazit

Mit einer dauerbetriebsfesten Leistung von ca. 6000 Lumen hält die Lampe die Helligkeit aufrecht wie kaum eine andere Lampe in ihrer Größe. Da die Lampe aber keinen Temperatursensor zu haben scheint, geschieht das dauerhafte Abrufen dieser Leistung wohl auf eigene Verantwortung. Dies kann man, je nach Standpunkt, positiv oder negativ sehen. Als klaren Minuspunkt werte ich jedoch die fehlende Endabschaltung, zumal geschützte Akkus leider nicht wirklich in den sehr kurzen Akkukäfig passen (mehr dazu in meinem kommenden Review der Lampe).

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