Review Acebeam X80

Vorwort

Die Sommerpause ist vorbei, und hier geht es nun wieder weiter mit Reviews. 🙂

Den Anfang macht die neue X80 von Acebeam. Nach den jüngsten Leistungskrachern, der X45 und X65, legt Acebeam noch eine Schippe drauf, und bringt mit der X80 eine Lampe mit 25000 Lumen. Als wäre das nicht schon der Superlative genug, verpackt Acebeam das Ganze auch noch in einem Gehäuse, welches noch kleiner ist als das einer Olight X7.

Leistungsdaten

LEDs:12* CREE XHP50.2 (weiß)
2* CREE XPE2-R2 630nm (rot)
2* CREE XPE2-G3 530nm (grün)
2* CREE XPE2-B4 475nm (blau)
1* Nichia 233A 365nm (UV)
Max. Leistung:weiß: 25000 Lumen (nach ANSI/NEMA FL1 Standard)
rot: 270 Lumen
grün: 350 Lumen
blau: 170 Lumen
UV: 2 Lumen
Leuchtweite:332 Meter nach ANSI/NEMA FL1 Norm (27480cd)
Leuchtstufen:5 weiße Leuchtstufen:
Ultra-Low: 80 Lumen für 52 Stunden
Low: 800 Lumen für 8.5 Stunden
Mid: 2500 Lumen für 3 Stunden
High: 5000 Lumen für 20 Minuten (regelt anschließend ab auf 4000 Lumen, für 1 Stunde)
Turbo: 11000 Lumen für 3 Minuten (regelt anschließend ab auf 4000 Lumen, für 1.5 Stunden)
Turbo Max: 25000 Lumen für 1 Minute (regelt anschließend ab auf 4000 Lumen, für 1.3 Stunden)

Strobe: 5000 Lumen für 3 Stunden

Außerdem (jeweils nur eine Leuchtstufe):
Rot (270 Lumen für 9 Stunden)
Grün (350 Lumen für 10 Stunden)
Blau (170 Lumen für 6.7 Stunden)
UV (2 Lumen für 17 Stunden)
Wasserdicht:30 Meter Eintauchtiefe
Stoßfest:1.2 Meter Fallhöhe
Stromversorgung:4* IMR-Akkus im 18650-Format
Maße:117.7mm (Länge) * 65mm (Kopfdurchmesser) * 49mm (Durchmesser am Akkurohr)
Gewicht:330g ohne Akkus

Acebeam zündet hier ein wahres Leistungsfeuerwerk. Neben den 25000 Lumen weißen Lichts, und den ebenfalls sehr hellen Sekundär-LEDs bin hin zu einer UV-LED mit echten 365nm, finde ich folgende Punkte ebenfalls sehr bemerkenswert:

  • Acebeam gibt auf die Lampe 5 Jahre Garantie.
  • Die Lampe ist als wasserdicht spezifiziert mit einer Eintauchtiefe von bis zu 30 Metern. (Acebeam weist jedoch trotzdem darauf hin, dass es sich nicht um eine Tauchlampe handelt, und dass das Ein- und Ausschalten unter Wasser vermieden werden sollte.)
  • Der Hersteller gibt zu den hellen Leuchtstufen nicht nur die gesamte Leuchtdauer an, sondern gibt ebenfalls darüber Auskunft, wie lange die jeweilige Helligkeit von der Lampe gehalten werden kann, und auf welches Niveau sie dann thermisch bedingt abregelt. Die Angaben in der obenstehenden Tabelle stammen nämlich alle direkt von Acebeam.

Regelung

25000 Lumen in so einem kleinen Gehäuse lassen sich mit heutiger Technik keinesfalls dauerhaft halten. Die Hitzeentwicklung ist einfach enorm. So regelt die Lampe auf der 25000 Lumen-Stufe bereits nach einer Minute ab auf eine Stufe mit 4000 Lumen. Dies ist auch dringend notwendig, da die Lampe innerhalb dieser Minute auf Vollgas so dermaßen heiß wird, dass man sich die Finger verbrennt. Man hat ohne Handschuhe sogar Probleme, nach dieser einen Minute den seitlichen Ein-/Ausschalter zu drücken, um die Lampe wieder auszuschalten, so unangenehm heiß wird der gesamte Lampenkopf.

Selbst dauerhafte 4000 Lumen stellt bereits eine technische Meisterleistung dar, die kaum eine andere Lampe in dieser Größe schafft.

Die Stufen oberhalb von 4000 Lumen sind also immer nur als kurzzeitige Leistungsreserve zu verstehen, um hin und wieder mal kurz aufzublenden.

Verpackung und Lieferumfang

Geliefert wird das Paket in einem stabilen Pappkarton mit seitlichem Magnetverschluss.

Beim Aufklappen präsentiert sich folgender Inhalt:

Die Aufmachung mutet insgesamt schon recht edel an, kommt aber nicht an die schicke Verpackung einer Olight X7 heran.

Folgendes gehört zum Lieferumfang:

  • Die Lampe nebst Holster
  • Bedienungsanleitung in englisch, und (sofern man bei einem deutschen Händler gekauft hat) in deutsch.
  • Zwei Ersatz-O-Ringe
  • Ein Lanyard
  • Eine Garantiekarte, und eine aufklappbare Karte mit Sicherheitshinweisen zum Umgang mit den LiIO-Akkus
  • Die zum Betrieb benötigten 4 geschützte IMR-Akkus im 18650-Format. Die Akkus sind zum Auslieferungszeitpunkt bereits in der Lampe eingelegt, und durch Sicherheitsplättchen gesichert. Diese vier Plastik-Plättchen muss man vor der Inbetriebnahme entfernen.

Die Lampe bietet keine integrierte Lademöglichkeit für die Akkus. Man benötigt für den Betrieb also noch ein passendes LiIO-Ladegerät.

Holster

Das mitgelieferte, unten geschlossene, Holster mit Klettverschluss macht einen stabilen Eindruck. Die Lampe ist darin gut geschützt und sicher verstaut.

Blick auf die Lampe

Die Lampe ist, typisch für Acebeam, in tadelloser Qualität gefertigt. Die Anodisierung ist fehlerfrei. Acebeam hat auch hier wieder einen echten Hinkucker entworfen.

Einziges Bedienelement ist der seitliche Schalter am Lampenkopf:

Um den Lampenkopf herum, auf gleicher Höhe wie der Einschalter, finden sich noch folgende Elemente:

Links neben dem Einschalter ist eine Kontroll-LED, die im eingeschalteten Zustand der Lampe dauerhaft leuchtet, und über den Akkuzustand informiert:

Grün bedeutet, die Akkus sind noch voll, und haben eine Spannung oberhalb von 14V.

Bei einer Akkuspannung zwischen 13V und 14V leuchtet diese LED orange.

Rot bedeutet, die Spannung ist unter 13V gefallen, und die Akkus sollten möglichst schnell nachgeladen werden. Die Lampe hat einen Betriebsbereich von 10V bis 16.8V. Die vier IMR-Akkus sind in der Lampe in Serie verschaltet. Ein solcher Akku hat im vollen Zustand 4.20V; macht zusammen also 16.8V.

Noch weiter links befindet sich eine Lanyard-Öse:

Diese kann man, wie auch bereits bei der Acebeam X65, komplett herausschrauben. Darunter findet man ein Stativgewinde.

Noch weiter links findet sich folgendes Konstrukt:

Dies hat schon in einigen Taschenlampen-Foren für Lacher gesorgt. Es handelt sich wohl um eine Entlüftung.

Das Heck der Lampe:

Ein Blick in den Reflektor mit den insgesamt 19 LEDs:

Rundherum sind die 12 CREE XHP50.2 LEDs angeordnet, die für das weiße Licht verantwortlich sind.

In der Mitte befinden sich, kreisförmig angeordnet, jeweils zwei LEDs für das rote, grüne und blaue Licht.

Im Zentrum dann die UV-LED.

Die LEDs lassen sich nicht alle gleichzeitig aktivieren. Man hat die Wahl entweder zwischen dem weißen Licht, oder Rotlicht, Grün, oder Blau, oder eben der UV-LED.

Die weißen LEDs aktiv:

Wie sich die Lampenexperten unter uns bereits an den kleinen Einzelreflektoren vorstellen können, handelt es sich bei der X80 um einen reinen Fluter, der den Nahbereich möglichst gleichmäßig, hell und breit ausleuchtet.

Das weiße Licht an die Wand geworfen:

Man sieht schon eine ganz leichte „Mittenbetonung“ (das Licht wird zur Mitte hin intensiver). In der Praxis hat man jedoch eine weitestgehend spotfreie, gleichmäßige Ausleuchtung.

Die Lichtfarbe ist … nun ja. Es handelt sich definitiv um ein Kaltweiß. Die Lichtfarbe ist zwar visuell ohne Grünstich, und damit „besser“ als die der X45. Dennoch würde ich die Lichtfarbe als „Wasserleichen-Tint“ bezeichnen; Angeleuchtetes wirkt ziemlich fahl. Im direkten Vergleich zur Olight SR Mini II, welche eine sehr schöne kaltweiße Lichtfarbe hat, fällt dies auf:

Links die X80, rechts die Olight SR Mini II.

Die X80 leuchtet zwar wesentlich breiter, aber die Lichtfarbe ist nicht ganz so schön wie die der Olight. Dies ist jedoch, wie man so schön sagt, Meckern auf hohem Niveau. Für „Kaltweiß“ ist das Licht der X80, würde ich sagen, noch gut (also Schulnote 2).

Die roten LEDs:

Und an die Wand geworfen:

Die farbigen LEDs fluten sogar noch stärker als das weiße Hauptlicht.

Die farbigen LEDs sind auch ziemlich hell, und haben nur eine Helligkeitsstufe. Als „dunkles Rotlicht zur Erhaltung der Dunkeladaption der Augen“ kann man dieses Rot jedenfalls nicht verwenden. Beim Einschalten des roten Lichts ist jegliche Dunkeladaption sofort dahin. 🙂

Hier noch das Grün:

… und Blau:

Last but not least, die UV-LED:

Diese UV-LED ist sehr leistungsstark, und hat auch „echte“ 365nm. Meiner Meinung nach ist die UV-LED der X80 bestens geeignet für Anwendungen wie Geocaching.

Hier mal ein Vergleich zur UV-Fähigkeit der Nitecore SRT9:

Die SRT9:

Obwohl die UV-LED der SRT9 auf dem Papier ebenfalls mit 365nm angegeben ist, so schafft es die SRT9 auf Personalausweisen lediglich, die „bunten Fussel“ zum Leuchten zu bringen.

Hier nun die UV-LED der X80:

Erst die echten 365nm der X80 bringen die Adler auf der Rückseite des Personalausweises zum Erscheinen.

Tailstand

Durch die flache Endkappe beherrscht die Lampe den Tailstand natürlich perfekt.

Wegrollschutz

Das Lanyard, seitlich an die entsprechende Öse an der Lampe angebracht, fungiert als Nebeneffekt auch als ausgezeichneter Wegrollschutz.

Bedienung

Vor der ersten Bedienung müssen die Akkus der Lampe aufgeladen werden (im Auslieferungszustand sind die Akkus halb leer; so lassen sich diese Akkus am besten lagern). Hierfür schraubt man die Lampe am Lampenkopf auseinander:

So kommt man an den Käfig mit den eingelegten Akkus.

Die Gewinde und O-Ringe der Lampe sind übrigens gut und ausreichend gefettet.

Bei den Akkus handelt es sich um die gleichen geschützten IMR-Akkus im 18650-Format mit einer Kapazität von 3100mAh, wie sie auch bei der Acebeam L16 und X45 mitgeliefert werden.

Beim Akkukäfig habe ich gleich mal einen Kritikpunkt. Dieser Käfig ist für meinen Geschmack wirklich zu eng und knapp bemessen. Während sich Anwender teilweise schon über den Akkukäfig der X45 beschwert haben (während ich es bei der X45 noch OK fand), ist es bei der X80 sogar noch etwas schlimmer: die Federn sind nämlich noch dicker und störrischer, und lassen sich sogar noch weniger zusammendrücken. So schafft man es kaum, den ersten Akku aus dem Käfig zu entnehmen, ohne diesem leichte Beschädigungen zuzufügen (man kann es kaum vermeiden, dass der Akku beim Herausnehmen an dem Pluspol-Kontakt des Akkukäfigs hängen bleibt):

Ist der erste Akku erst mal draußen, lassen sich die anderen Akkus dann leichter entnehmen, da man diese dann durch die entstandene Lücke im Akkukäfig auch unterstützend von hinten packen kann.

Hier sollte Acebeam nachbessern, und den Käfig etwas länger gestalten.

Die eigentliche Bedienung erfolgt über den elektronischen Seitenschalter, und gleicht im Prinzip der Bedienung der X45 und der X65.

Durch einen kurzen Druck auf diesen Schalter schaltet man die Lampe ein oder aus. Dabei hat die Lampe Mode-Memory; sie schaltet sich in der zuletzt verwendeten Helligkeitsstufe oder Farbe ein.

Ist die Lampe an, wechselt man durch Gedrückthalten durch die verschiedenen Helligkeitsstufen und Farben durch; und zwar in der Reihenfolge Low, Mid, High, Rot, Grün, Blau, und UV. Ja richtig: die Farben befinden sich in der normalen Schaltreihenfolge. Hier hätte ich mir gewünscht, dass die Farben etwas mehr „versteckt“ angeordnet wären (z.B. Dreifachklick). Ist man auf dem weißen „High“ angelangt, und möchte zu den niedrigeren weißen Leuchtstufen zurück, muss man einmal durch sämtliche Farben durchwechseln.

Zum Glück wechseln bei Gedrückthalten die Helligkeiten und Farben angenehm schnell durch (eine Besonderheit dieser Lampe ist, dass die Lampe beim Wechsel der Helligkeit oder Farbe immer für einen Sekundenbruchteil ausgeht; das ist etwas ungewohnt), so dass man im „Ernstfall“ schnell durch die „ungewünschten“ Farben durchgewechselt hat.

Ist die Lampe ausgeschaltet, kann man durch längeres Gedrückthalten die „Ultra Low“-Stufe erreichen. Die Bezeichnung „Ultra Low“ halte ich nicht unbedingt für angebracht, da es sich dabei immerhin bereits um 80 Lumen handelt. Hier hätte ich mir ein noch etwas dunkleres Ultra Low gewünscht.

Auch hätte ich mir gewünscht, dass man dieses Einschalten auf Ultra-Low dafür verwenden kann, um beim Helligkeitswechsel die farbigen LEDs zu „überspringen“ (wenn man also auf High angelangt ist, die Lampe einfach ausmachen, auf Ultra Low einschalten, und dann ggf. wieder hochschalten). Dies funktioniert jedoch leider nicht: schaltet man die Lampe auf Ultra-Low ein, läßt den Schalter los und hält ihn anschließend wieder gedrückt, um durch die Helligkeitsstufen zu schalten, schaltet sie nicht auf die nächste Helligkeitsstufe in der logischen Reihenfolge, sondern wechselt direkt auf die zuletzt verwendete Helligkeitsstufe. Hatte man also vorher Rot an, und schaltet die Lampe dann auf Ultra Low ein, und wechselt auf den nächsten Leuchtmodus, schaltet sie nicht um auf Low, sondern direkt auf Rot. Von dort aus muss man sich dann wieder weiterschalten durch Grün, Blau, und UV, bis man wieder bei dem niedrigen Weiß landet. Das hätte man meiner Meinung nach etwas eleganter lösen können.

Ein Doppelklick auf den Schalter (egal, ob die Lampe eingeschaltet ist oder aus) aktiviert den Turbo-Modus mit 11000 Lumen. Von dort erreicht man über einen weiteren Doppelklick Turbo-Max mit 25000 Lumen.

Wie schon bei der X45 und X65, muss man sich hier zwischen den beiden Klicks, die den Doppelklick formen, ausreichend Zeit lassen. Hastige Schnell-Doppelklicker stehen da gerne mal aus Versehen im Dunkeln, wenn man die Tastendrücke zu schnell hintereinander ausführt. Man muss sich einfach angewöhnen, langsam aber gründlich zu klicken. 🙂

Hält man den Einschalter im ausgeschalteten Zustand der Lampe für 2 Sekunden gedrückt, aktiviert man den elektronischen Lock-Out, in dem sich die Lampe nicht (versehentlich) einschalten lässt. Durch erneutes Drücken für 2 Sekunden deaktiviert man den Lock-Out wieder.

Statt dem elektronischen Lock-Out verwende ich persönlich lieber den manuellen Lock-Out, indem ich das Akkurohr am Lampenkopf um eine Viertelumdrehung löse. Dies unterbricht den Stromfluß, und geht für mich schneller als die 2-Sekunden-Tastensperre.

PWM

Sämtliche Leuchstufen und Farben sind frei von PWM, und daher auch im Display und elektronischen Suchern von Kameras absolut flimmerfrei.

Die Lampe in der Hand

Die Lampe ist überraschend kompakt, und liegt gut in der Hand. Durch das ausgeprägte Knurling am Akkurohr und den Kühlrippen am Lampenkopf ist sie auch bei Nässe und mit Handschuhen recht rutschfest.

Im Betrieb auf den höheren Leuchtstufen werden die Finger aber weiter und weiter nach hinten in Richtung Heck rutschen, da der gesamte Lampenkopf ziemlich heiß werden kann.

Verglichen mit …

Hier ist ein Größenvergleich mit ein paar anderen Fluter-Klassikern (bei den Beamshots habe ich auch noch die Olight SR mini II und die HaikeLite MT03 mit aufgenommen):

Von links nach rechts:

Acebeam X45 und X80, Noctigon Meteor M43, Olight X7, Thrunite TN36 UT.

Wie ich schon eingangs schrieb, ist die X80 sogar noch etwas kompakter als die Olight X7. Auch die Thrunite TN36 UT wird von der Größe her unterboten.

Fazit

Tja, was soll ich sagen. 🙂 Die X80 ist ein echtes Hammerteil. Leistungsmäßig zeigt Acebeam hier, was im Moment technisch überhaupt machbar ist. Mehr geht aktuell nicht, in so einem kleinen Gehäuse. Da die Maximalleistung jedoch kaum 1 Minute am Stück abrufbar ist, muss man sich vernünftiger Weise fragen, warum Acebeam überhaupt so eine Lampe mit dieser Leistung baut. Aber gebaut wird, was technisch geht. Für uns Flashys ist die X80 jedenfalls ein schönes und (für andere) verblüffendes kleines Spielzeug. Da klappt im Umfeld schon mal die eine oder andere Kinnlade runter. 🙂

Positiv:

  • Brachiale Lichtleistung
  • Gute Regelung
  • Üppiger Lieferumfang
  • Robuste, wertige und zuverlässige Lampe
  • UV-LED sehr leistungsstark und hat „echte“ 365nm.

Neutral:

  • Lademöglichkeit der Akkus direkt in der Lampe wäre schön gewesen.
  • Weiße Lichtfarbe nicht unbedingt superschön, aber hell.
  • Bedienung nicht zu 100% gelungen (Möglichkeit des Überspringens der Farben beim Durchschalten wäre wünschenswert). Vielleicht wäre ein zweiter Schalter nur für die farbigen LEDs eine Lösung.
  • Ein bisschen mehr Reichweite wäre gut (vielleicht durch dedomte LEDs, tiefere Reflektoren, oder TIR-Optiken wie bei der Meteor M43).
  • Über ein niedrigeres Ultra Low hätte ich mich gefreut.

Negativ:

  • Akkukäfig von der Größe her etwas zu knapp bemessen.

Weiterführende Links

Beamshots: https://www.lilahand.de/2017/09/08/beamshots-acebeam-x80x45-vs-thrunite-tn36ut-olight-x7-haikelite-mt03-olight-sr-mini-ii-meteor-m43/

Hier werden demnächst auch noch Laufzeitdiagramme folgen.

 

11 Gedanken zu „Review Acebeam X80

  1. Haselnuss 5. September 2017 at 16:40

    Eine Review der Extraklasse.

    Auf die Beamshots bin ich gespannt.

  2. uwe-d 5. September 2017 at 22:51

    Hallo Markus,
    Du hast Dich mit dem Review wieder mal selbst übertroffen. Es macht richtig Spaß Deine Reviews zu lesen.
    Viele Grüße
    Uwe

  3. Markus 5. September 2017 at 23:21

    Vielen Dank euch beiden für das Lob. 🙂 Das motiviert für zukünftige Reviews.

    Viele Grüße,
    Markus

  4. Gammel 6. September 2017 at 11:28

    Wahnsinnsgerät!!!
    Aber für mich wahrscheinlich zu flutig…

    Wenn von 25000 Lumen alles in den Nahbereich geht, ist mir das ein bisschen too much flood!

    Aber schön kompakt ist sie ja…

    Gruß,

    Bodo

  5. casi290665 7. September 2017 at 22:24

    Hallo Markus,

    danke für das tolle Review und die erstklassigen Bilder !
    Obwohl die X80 nicht auf meiner „Willhabenliste“ steht, habe ich das Review mit Genuss gelesen.
    Mein persönliches Highlight sind die „Hastigen Schnell-Doppelklicker“ die dann im Dunkeln stehen…:)

    Gruß
    Carsten

  6. voyager 14. September 2017 at 23:35

    Das erste wirklich gute Review,und ich habe alle gelesen.Trotz das ich Acebeam Fan bin find ich die Kritikpunkte zu massiv vor allem das UI und die Dunkelpausen.Vielen Dank.

  7. kandalph 20. September 2017 at 9:15

    Moin Markus,
    großen Dank auch von mir für diese Veröffentlichung.
    Das wird sicherlich einige dazu hinreßen lassen, das Teil
    zu erwerben…..vielleicht auch mich ;-))
    Vielen Dank und weiter so!!!

  8. Boverm 26. September 2017 at 7:42

    Ich liebe diese Lampe…
    Wird mich auf Geocaching Touren begleiten.
    Die UV ist zwar nicht so schön, wie bei einer Convoy S2+ (die lässt mehr Sicherheitshinweise erblicken…), aber fürs GC bestens geeignet.
    Endlich nur eine Lampe mitnehmen (wobei die Aussage als Flashie selbst Verleumdung gleicht und nicht passieren wird 🙂 )

    Meine ist per Shave dedomt und hat über 40.000 LUX, macht Spaß, wobei sie immer noch sehr flutig ist!

  9. Boverm 8. November 2017 at 7:49

    Hey Markus,
    ich habe die Lampe jetzt schon einige Zeit, wie gesagt per Shave dedomt (siehe den Beitrag bevor)

    Nun muß ich sagen, die Lampe ist einfach der Wahnsinn, wertig und robust.
    Waren damit im Stillgelegten Bergwerk, habe sie auch mal unter Wasser gelegt….

    Die Ausstrahlung und Helligkeit ist super zum Filmen, klar nur kurzzeitig, aber ich mag lieber mehrere kurze Videos als lange langweilige…
    Klar kann man sie auch mit 4000 Lumen (runtergeregelt, dauerhaft) nutzen, selbst dann ist sie noch hell genug… aber es macht unheimlich spaß damit zu powern.
    Vor allem sind ruckzuck die Hände warm!!!

    Was mich nur immer wieder ärgert, dass Acebeam immer noch Akkukäfige einsetzt… einerseits poltern nicht alle Akkus auf den Boden, wenn es hecktisch wird. Andererseits reiße ich damit immer wieder durch Unachtsamkeit Risse in die Schrumpfschläuche.
    Das ist mir damals schon bei der TN36 UT passiert und im dunkeln habe ich mich immer wieder gewundert, warum ich die Lampe entlocken und locken musste um sie wieder einzuschalten….> Kurzschluss der geschützten Zellen…

    Aber ist für mich auch der einzige Kritikpunkt.

    Gut finde ich auch den Schalter, der erst wenn er komplett versenkt wird die Lampe einschaltet! Quasi wie ein Kameraverschluss.
    Somit ist unbeabsichtigtes Einschalten (ja ich weiß es gibt Lockout) nicht so schnell möglich (man denke an die verbrannten Holster bei der M43 🙂 und gleichzeitig kann man den Taster gut erfühlen, da er erhaben ist.
    Manche bemängeln das, weil er schwammig wirkt, aber ich glaube das ist gewollt….

    Für mich eine der Lampen 2017!

    Was ich verwunderlich finde ist, dass Acebeam sagt, dass sie nicht fürs Tauchen bestimmt ist, andererseits, schau mal auf die Verpackung und die Piktogramme,…. richtig ein Froschmensch 🙂

  10. Lene 21. November 2017 at 19:15

    Hi,
    ich hatte jetzt schon 2 Lampen, bei denen sich der obere Lampenkopf nicht abdrehen ließ; keine Chance.
    Nur der untere Verschluss ließ sich gewohnt aufdrehen.
    Ist das ein bekanntes Problem? Bei Amazon scheint es auch einige zu geben, die davon betroffen sind.

    • Markus 21. November 2017 at 19:26

      Hallo,
      interessant! Davon höre ich jetzt zum ersten Mal. Manche Hersteller (z.B. Klarus) verkleben den Lampenkopf gerne, damit man die Lampen dort nicht auseinanderschrauben kann. Lediglich das Aufschrauben der Endkappe ist dann noch möglich. Dass Acebeam so etwas macht, war mir bisher allerdings nicht bekannt.

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