Review HaikeLite MT02 / SC01 / SC02

Nach der MT01 hat HaikeLite noch ein paar weitere interessante Lampen herausgebracht, welche ich nun hier vorstellen möchte.

Diese sind:

  • HaikeLite MT02 (ein Semi-Thrower mit XHP35 HD LED, Betrieb mit 3* 18650-Akkus)
  • HaikeLite SC01 (ein Taschen-Thrower mit XHP35 Hi LED, Betrieb mit 1* 26650-Akku)
  • HaikeLite SC02 (ein Taschen-Fluter mit neutralweißer MT-G2 LED, Betrieb mit 1* 26650-Akku)

Leistungsdaten (Herstellerangaben)

HaikeLite MT02 
LED:CREE XHP35 HD
Leistung:2500 Lumen (*)
Leuchtstufen:- 50 Lumen (75 Stunden)
- 250 Lumen (15 Stunden)
- 850 Lumen (5 Stunden)
- 2500 Lumen (105 Minuten)
- Strobe
Stromversorgung:3* 18650 LiIO-Akkus (vom Hersteller empfohlen: Sanyo GA 18650 3500mAh)
Wasserdicht:IPX8 (2 Meter Eintauchtiefe)
Maße:135mm (Länge) * 51mm (Kopfdurchmesser) * 45mm (Durchmesser am Akkurohr)
Gewicht:280g (ohne Akkus)
HaikeLite SC01 
LED:CREE XHP35 HI
Leistung:2000 Lumen (*)
Leuchtstufen:- 20 Lumen
- 200 Lumen
- 500 Lumen
- 1000 Lumen
- 2000 Lumen
- Strobe
Stromversorgung:1* 26650 LiIO-Akku (Leistung >6A)
Wasserdicht:IPX8
Maße:135mm (Länge) * 45.5mm (Durchmesser am Lampenkopf) * 34mm (Durchmesser am Akkurohr)
Gewicht:220g
HaikeLite SC02 
LED:CREE MT-G2, 5000K (neutralweiß)
Leistung:2000 Lumen
Leuchtstufen:- 15 Lumen
- 200 Lumen
- 500 Lumen
-1000 Lumen
- 2000 Lumen
- Strobe
Stromversorgung:1* 26650 LiIO-Akku (Leistung >6A)
Wasserdicht:IPX8
Maße:135mm (Länge) * 45.5mm (Durchmesser am Lampenkopf) * 34mm (Durchmesser am Akkurohr)
Gewicht:230g

(*) Bei den Lumen-Angaben scheint der Hersteller LED-Lumen anzugeben. Die Helligkeit nach ANSI/NEMA FL1-Maßstäben dürfte etwas geringer ausfallen. Im Vergleich mit anderen Lampen mit ähnlichen Lichtbildern, welche jedoch Helligkeitsangaben nach ANSI verwenden, komme ich in etwa auf folgende Werte:

  • MT02: ca. 2200 Lumen
  • SC01: ca. 1800 Lumen
  • SC02: ca. 1900 Lumen

Dies sind jedoch reine Schätzungen von meiner Seite.

Außerdem komme ich auf folgende Lux-Werte (gemessen in 4 Metern Entfernung, und umgerechnet auf 1 Meter):

  • MT02: 54880 Lux (dies entspräche nach ANSI-Norm einer Reichweite von ca. 470 Metern)
  • SC01: 59280 Lux (Reichweite ca. 490 Meter)

Die Helligkeitsstufen empfinde ich insgesamt als recht gut gewählt; ich vermisse lediglich eine niedrigere Stufe mit weniger als 5 Lumen.

Verpackung und Lieferumfang

Die Lampen werden in kleinen Plastik-Köfferchen ausgeliefert. Der Koffer der MT02 ist der gleiche, wie er auch bei der MT01 dabei ist. Die Koffer der SC01 und SC02 sind etwas kleiner (da diese beiden Lampen etwas kompakter sind).

Diese Koffer sind nicht sonderlich stabil (gerade bei den beiden kleineren Koffern ist das Material so dünn und flexibel, dass man nach dem Öffnen einige Mühe hat, sie wieder richtig zu schließen, da sie sich leicht verziehen); sie erfüllen jedoch ihren Zweck, nämlich den Lampen einen geeigneten und etwas geschützten Aufbewahrungsort zu bieten.

Es sind jedoch keine Versandboxen; wenn man sie wie Banggood einfach in eine Versandtüte packt, kommen die Koffer (und eventuell auch die Lampen) nicht heil beim Empfänger an. 🙂

Das Innenleben und der Inhalt ist nahezu identisch mit dem der HaikeLite MT01, daher halte ich diesen Abschnitt kurz. Der Koffer ist im Inneren mit Schaumstoff gepolstert; zusätzlich sind die Lampen noch in Noppen-Folie eingepackt.

Neben einer Anleitung in Englisch und (sofern man die Lampen beim deutschen Importeur gekauft hat) in Deutsch ist noch ein Lanyard dabei.

Bei der SC01 und SC02 ist außerdem noch ein USB-Kabel mit an Bord, da bei diesen beiden Lampen der Akku in der Lampe geladen werden kann. Bei der MT02 benötigt man noch ein externes Ladegerät.

Holster und die zum Betrieb notwendigen Akkus befinden sich nicht im Lieferumfang.

Blick auf die Lampen

MT02:

SC01:

SC02:

Was mir auffällt ist, dass HaikeLite die Fertigungsqualität sukzessive verbessert. Die Anodisierung der Lampen ist nun für meine Begriffe fehlerfrei. Die MT01 sah dagegen noch aus, als ob die Lampen nach der Herstellung und vor der eigentlichen Verpackung erst mal in Eimern gelagert wurden (und dabei hübsch aneinander gestoßen sind). Speziell der Kunststoff-Einschalter der MT01 hatte direkt nach dem Auspacken bereits einige Schrammen.

Bei der MT02 / SC01 / SC02 ist von solchen Problemen nichts mehr zu sehen.

Durch die flachen Endkappen beherrschen alle drei Lampen den Tailstand:

Ein Blick in die Reflektoren:

Gegenüber der MT01 wurden auch die Seitenschalter nochmals verbessert, wenngleich auch diese neuen Schalter noch nicht 100% perfekt sind. Die neuen Schalter haben zwar einen knackigen Druckpunkt und hinterlassen ein wertiges Gefühl; jedoch scheinen sie nicht immer zu reagieren (und was ich so gelesen habe, bin ich nicht der einzige, dem dies aufgefallen ist). Bei mir reagieren die Einschalter in etwa bei jedem 20sten Druck nicht, und ich muss den Tastendruck (dann etwas kräftiger) wiederholen.

Mit der Zeit scheint es jedoch besser zu werden. Die neuen Taster müssen unter Umständen erst etwas „eingedrückt“ werden.

Auch das Innenleben der MT02 hat sich gegenüber der MT01 verbessert. Die Lampe scheint nun sorgfältiger gefertigt zu sein:

Man vergleiche dazu die entsprechenden Bilder aus meinem MT01-Review. HaikeLite hat für die Verschraubung des Boards wohl nun auch die richtigen Schrauben auf Lager (die Schrauben der MT01 hatten im Internet für einige Kritik gesorgt).

Weitere Bilder der zerlegten Lampen:

Die MT02 (oben) benötigt Akkus, bei denen der Pluspol etwas hervorsteht. Ich verwende in meiner Lampe LG HG2 (3000mAh) in der Button Top-Ausführung. Der Hersteller empfiehlt Sanyo 18650 GA (3500mAh).

Die Lampen und ihre „Munition“ (Akkus):

In meiner SC01 und SC02 verwende ich 26650 IMR-AKkus von Shockli (Kapazität 5000mAh).

SC01 (oben) und SC02 haben sowohl am Lampenkopf als auch in der Tailcap Federn, so dass auch FlatTop-Akkus funktionieren.

Man beachte die enorme Wandstärke und die sehr dicken Federn der SC01 und SC02.

Die Gewinde der Lampen sind alle sauber geschnitten und ausreichend gefettet.

Bedienung

Vor der ersten Benutzung sind die Lampen mit Akkus zu bestücken und ggf. vorher aufzuladen. Bei der SC01 und SC02 kann man die Akkus direkt in der Lampe laden. Hierzu schraubt man den Kopf ab, um den USB-Anschluss freizulegen.

Während dem Ladevorgang leuchtet eine rote Kontroll-LED. Ist der Ladevorgang beendet, schaltet diese LED um auf grün:

Die Bedienung ist denkbar einfach, und bei allen Lampen gleich:

Ein kurzer Druck auf den Seitenschalter schaltet die Lampe ein bzw aus. Die Lampe hat Mode Memory, und schaltet sich in der zuletzt benutzten Leuchtstufe ein.

Ist die Lampe eingeschaltet, wechselt man durch gedrückt halten des Seitenschalters die Helligkeitsstufen durch. Die Schaltreihenfolge ist bei allen Lampen von Low nach High.

Die Turbo-Stufe mit 2000 bzw 2500 Lumen erreicht man im eingeschalteten Zustand durch einen Doppelklick.

Aus der Turbo-Stufe kommt man wieder heraus, wenn man den Seitenschalter gedrückt hält, woraufhin die Lampe wieder durch die „normalen“ Leuchstufen rampt.

Wichtig: Die Lampen von HaikeLite mit den neuen Seitenschalter haben auch einen anderen Treiber verpasst bekommen. Dieser hat nun 5 Leuchtstufen, nicht 4 wie z.B. die ältere Variante der MT01. Während bei der älteren MT01 die Turbo-Stufe mit 2500 in der normalen Schaltreihenfolge liegt, kommt man bei den Versionen der Lampe mit den neueren Schaltern nur durch Doppelklick in die 2500 Lumen-Stufe. Dies steht nicht bei allen Lampen in der Gebrauchsanleitung des Herstellers. (Ich glaube irgendwo von einem Anwender gelesen zu haben, dass seine neue MT01 nur noch maximal 1000 Lumen hätte. Hier würde wahrscheinlich ein Doppelklick helfen; der war bei der älteren MT01 noch nicht nötig.)

Die Lampen haben auch eine Strobe-Funktion, welche man im ausgeschalteten Zustand durch gedrückt halten des Seitenschalters erreicht.

Außerdem haben die Lampen eine Akku-Kontrollanzeige. Diese ist jedoch etwas unglücklich hinter der Strobe-Funktion versteckt. Im ausgeschalteten Zustand muss man den Seitenschalter für 4 Sekunden gedrückt halten (und man darf sich währenddessen nicht vom Strobe irritieren lassen). Nach 4 Sekunden blinkt die Lampe entweder 3*, 2* oder 1* auf, um den Akkuzustand zu signalisieren.

PWM

Bei der MT02 und der SC01 ist die niedrigste Leuchtstufe mit PWM realisiert. Die PWM-Frequenz ist jedoch so hoch, dass man es unter normalen Bedingungen nicht sieht. Lediglich im digitalen Kamera-Sucher lässt sich die PWM-Frequenz sichtbar machen.

Alle anderen Leuchtstufen sind frei von PWM. Die SC02 verwendet auch in der niedrigsten Stufe kein PWM.

Die Lampen in der Hand

Die Lampen liegen für meine Begriffe gut in der Hand. Die größere MT02 könnte für meinen Geschmack jedoch vom Knurling her etwas rutschfester gestaltet sein.

Die Seitenschalter muss man im Dunkeln unter Umständen etwas suchen und ertasten. An der Stelle mit den Schaltern ist der Lampenkopf etwas abgeflacht; dies hilft beim Auffinden des Schalters. Mit Handschuhen klappt dies jedoch unter Umständen nicht ganz so gut.

Verglichen mit …

Bei den Beamshots zu den Lampen (Link weiter unten) habe ich die MT02 mit dem Schwestermodell, der MT01 verglichen. Die SC01 wegen ihrer Ähnlichkeit (gleiche Akku-Bestückung, in etwa gleiche Ausmaße, und gleiche LED) mit der Acebeam EC60, und die SC02 wegen ihrer neutralweißen MT-G2 LED mit zwei anderen Lampen mit dieser LED; der Klarus G30 und der Fenix TK35 UE (aber nicht das aktuelle Modell, sondern das Vorgängermodell, welches noch die MT-G2 LED verwendete).

Fazit

Die junge Firma HaikeLite ist definitiv auf dem Vormarsch, und hat in mir schon vor einiger Zeit einen Fan gefunden. Die Lampen werden von Modell zu Modell besser (bessere Fertigungsqualität, bessere Bedienung und Haptik). Sie sind jedoch noch nicht dort angelangt, wo sich beispielsweise Nitecore, EagTac oder Fenix befinden. So eine Qualität erreicht man als „Neueinsteiger“ aber auch nicht innerhalb eines Jahres. HaikeLite ist jedoch auf dem besten Wege. HaikeLite besticht durch gute Leistung zu günstigen Preisen.

Weiterführende Links

Beamshots:

Laufzeitmessungen: https://www.lilahand.de/2017/07/09/laufzeitdiagramme-haikelite-mt02-sc01-sc02/

 

19 Gedanken zu „Review HaikeLite MT02 / SC01 / SC02

  1. Neongelber Handschuh 8. Juli 2017 at 17:01

    Das ist alles nachvollziehbar! Ich mag Haikelite auch sehr!Nur mit den Leistungsankündigungen sollte man moderater sein!
    Trotzdem, Du hast leider noch keine positiven smileys zur Auswahl.

  2. casi290665 9. Juli 2017 at 10:10

    Wieder einmal ein toller Vergleich mit verständlichen Erklärungen und erstklassigen Fotos !!
    Die Entwicklung von Haikelite ist ja auch gut am verbesserten Design der neueren Modelle sichtbar. Von einer recht unhandlichen MT07 zu den neuen Lampen wurden, wie ich finde, anständige Fortschritte gemacht worden.
    Ich bin gespannt, was da in Zukunft noch kommt…
    Gruß
    Carsten

    • Markus 9. Juli 2017 at 10:16

      Danke! 🙂

      Meine eigenen Ansprüche an die Qualität meiner Reviews steigt, und damit auch der Aufwand. Ich hatte diese Woche Urlaub, und dieses Review hat mich zwei volle Tage gekostet (also insgesamt 16-20 Stunden Aufwand). Die Beamshots und Laufzeitdiagramme sind dabei noch gar nicht mit eingerechnet.

      Viele Grüße,
      Markus

  3. Lucifer 9. Juli 2017 at 23:57

    Hallo Markus, herzlichen Dank für Dein schönes Review, gewohnt perfekt!
    Hältst Du es für eine gute Idee, den USB-Ladekontakt erst nach Abschrauben des Lampenkopfes zu erreichen?
    Wieviel Aufwand erspart das im Gegensatz zum Abschrauben der Tailcap?
    Und wird der Vorteil, das Ladegerät integriert zu haben, nicht von den Nachteilen, den Akku dann bequemlichkeitshalber nicht zu kontrollieren und das integrierte Ladegerät, ob man es braucht oder nicht, immer mitführen zu müssen, schon fast wieder aufgewogen?
    Herzliche Grüsse – Michael

  4. Markus 10. Juli 2017 at 0:23

    Hallo Michael,

    > Hältst Du es für eine gute Idee, den USB-Ladekontakt erst nach Abschrauben des Lampenkopfes zu erreichen?

    Ja! Das finde ich so besser als wenn der USB-Anschluss nur durch eine Gummilasche abgedeckt ist, die irgendwann ausleiert oder spröde wird, und so eine Wasserdichtigkeit an dieser Stelle nicht mehr gewährleistet werden kann.

    > Wieviel Aufwand erspart das im Gegensatz zum Abschrauben der Tailcap?

    Die Frage verstehe ich nicht. Der Aufwand ist der gleiche.

    > Und wird der Vorteil, das Ladegerät integriert zu haben, nicht von den Nachteilen, den Akku dann bequemlichkeitshalber nicht zu kontrollieren und das integrierte Ladegerät, ob man es braucht oder nicht, immer mitführen zu müssen, schon fast wieder aufgewogen?

    Das sehe ich nicht so. Wenn solche Hochleistungstaschenlampen aus ihrem Nischendasein herauskommen wollen, müssen es komplett integrierte und in sich geschlossene Systeme werden (sozusagen idiotensicher), ähnlich wie Handys und Laptops. Da entnimmt ja auch niemand mehr die Akkus und misst sie nach. Solange man Akkus aus einer Lampe entnehmen muss, und mit einem externen digitalen Multimeter mit Strippen an den Akku ran muss zum Kontrollieren, sind das für mich im Grunde „Frickel-Systeme“, und nicht massentauglich (ich lache gerade bei dem Gedanken, wie ich meiner Oma mit ihren zittrigen Fingern den Umgang mit einem DMM beibringen soll). Ich denke, bei guten, geschützten Markenakkus muss man nicht mehr ständig mit DMMs zur Überwachung oder Kontrolle ran (im Gegenteil, der unbedarfte Anwender kann damit noch viel mehr Schaden anrichten). Der nächste Schritt muss sein, dass die Lampenhersteller ihre Lampen nur noch im Set mit passenden, sicheren und geprüften Akkus verkaufen; so wie es z.B. Thrunite mit der TN36 Mod. 2017 macht. Dazu gehört für mich aber, dass die Akkus dann auch in der Lampe geladen werden können.
    Das wird eingefleischten Flashoholics mit ihren großen Akkusammlungen und externen Ladegeräten (anfangs) nicht gefallen, aber bei Smartphones und Laptops regt sich ja auch keiner mehr auf, dass da gleich der Akku mit dabei ist. Wenn Taschenlampen diesen Schritt schaffen, sind sie ebenso massentauglich.

    Das „Horten“ von 18650- oder 26650-Rohzellen ist für mich eine aussterbende Disziplin. Es gibt ja bereits Bestrebungen von den LiIO-Rundzellen-Herstellern, diese nicht mehr an Endkunden zu verkaufen. Taschenlampen und Akkus müssen sicherer werden, so dass das Hantieren mit den Akkus und das Überprüfen mittels DMM überflüssig wird, ähnlich wie bei Handys. Fenix macht es vor, und verkauft bereits einige LiIO-basierte, ladbare Taschenlampen (z.B. UC30) in Elektronikmärkten. Diese wird dort garantiert von Leuten gekauft, die keine Ahnung von LiIO-Technik haben. Und das ist auch gut so.

    Viele Grüße,
    Markus

    • Vasro 10. Juli 2017 at 15:44

      @Markus

      I don’t speak deutsch. Written in Google Translate: english -> german

      Du bist ein Kapitalist / Globalist. Sie unterstützen die geplante Veralterung.

      Nicht entfernbare Batterie ist das Schlimmste in heutigen Handys und Laptops. Batterien haben eine begrenzte Lebensdauer (2 Jahre bei regelmäßiger Nutzung). Ich kaufe nie irgendwelche Trödel / Einwegtelefon mit nicht entfernbarer Batterie. Ich werde mein LG V20 für immer benutzen.

      In der Tat, Telefone sollten abnehmbare 18650 Batterien verwenden. So würden Sie in der Lage sein, die 18650 Batterien in Telefone in der gleichen Weise zu ersetzen, wie Sie AA-Batterien in Ihrer TV-Fernbedienung ersetzen können. Aber leider ist die überwiegende Mehrheit der Menschen schade, so dass sie geplante Veralterung akzeptieren.

      • Markus 10. Juli 2017 at 15:50

        Hallo Vasro,

        auswechselbar sollten die Akkus natürlich trotzdem sein. Man sollte sie meiner Meinung nach nur nicht zum Aufladen herausnehmen müssen.

        In English, if that’s easier for you to read: I absolutely agree with you; rechargeable battery packs need to be replaceable. But I simply don’t think that users should need to extract the batteries from the flashlight in order to recharge them. Particularly, the need to occasionally check the batteries with a DMM has to stop. That stuff needs to become more secure and foolproof.

        Viele Grüße,
        Markus

        • Vasro 11. Juli 2017 at 9:50

          There is no need to always check batteries with DMM. If you use a good charger instead of a junk chinese charger, it will charge properly.

        • Vasro 11. Juli 2017 at 9:59

          In the point of view of inexperienced users, they can use protected batteries. That’s what protected batteries are for. They’re foolproof.

          • Markus 11. Juli 2017 at 11:12

            Yes, that’s true. I simply don’t think that the development of foolproof flashlights and components ends here. We’re both gonna see what the future holds. 🙂

  5. Lucifer 10. Juli 2017 at 20:53

    Herzlichen Dank für Deine umfassende Antwort Markus!

    Dass eine einzellige TaLa mittels USB-Steckers nach Abschrauben des Kopfes (was den gleichen Arbeitsaufwand verursacht wie das Abschrauben der Tailcap) geladen wird statt durch Herausnahme des Akkus und sein Einlegen in einen Einzellader, soll den Durchbruch in der Vereinfachung der Taschenlampennutzung bewirken?
    Lupine bietet seit jeher nur geschlossene Akkusysteme an, bei seinem Modell Piko von außen ladbar (Gummilasche, nicht eine versprödete mir bisher oder leierte aus, und wenn doch, wird Wolf mir eine neue schicken:-) und bei der neuen Betty R ebenso.

    Und wird denn die „irgendwann ausleiernde oder spröde werdende Gummilasche“ dieses schneller als der oder die 0-Ringe der Taschenlampe?
    Und ist so eine von Dir geschmähte Gummilasche der einzig denkbare Weg der Abdichtung?
    Wie wäre es mit einem Schraubdeckel mit 0-Ring wie bei guten Feuerzeugen?
    Surefire verzichtet jedenfalls bei seinem Modell Lawman sogar auf jegliche Abdeckung der Ladebuchse, sie ist einfach offen.

    Herzliche Grüsse und meinen Respekt – Michael

    • Markus 10. Juli 2017 at 22:24

      > Dass eine einzellige TaLa mittels USB-Steckers nach Abschrauben des Kopfes (was den gleichen Arbeitsaufwand verursacht wie das Abschrauben der Tailcap) geladen wird statt durch Herausnahme des Akkus und sein Einlegen in einen Einzellader, soll den Durchbruch in der Vereinfachung der Taschenlampennutzung bewirken?

      Meiner Meinung nach ja. Es ist zumindest ein Schritt in die richtige Richtung. Es geht nicht nur darum, den Akku zu entnehmen und in das Ladegerät zu stecken. Ich sehe es halt aus der Sicht eines unbedarften Anwenders. Das Ladegerät ist ja nicht einfach auf einmal da. Es ist eine gehörige Entscheidungsfindung und Wissensaneignung notwendig, damit man überhaupt erst mal ein passendes Ladegerät auswählt. Die zahlreichen, seitenlangen Kaufberatungen zu Ladegeräten im TLF sprechen da Bände. Im Moment sehe ich einfach, dass das erforderliche Wissen, das man sich aneignen muss, um solche Taschenlampen zu benutzen, zu hoch ist.

      Dazu gehört auch das Hantieren mit den losen Rohzellen. Auch dabei kann man viel falsch machen. Das trifft jetzt hier auf diese Lampe nicht zu, aber selbst Profis haben sich schon bei der Entnahme der Akkus aus Akkukäfigen den Schrumpfschlauch seitlich eingerissen.

      Wenn die Akkus zum Laden in der Lampe verbleiben, sind sie zumindest durch die Lampe geschützt.

      Bei In-der-Lampe-ladbaren Akkus geht es IMHO nicht darum, den Vorgang des Entnehmen des Akkus zu ersparen; es geht vielmehr darum, sich nicht mit Ladegeräte-Technologie auseinandersetzen zu müssen. Aus „Flashoholic“-Sicht mag das kein Problem sein; ich sehe es aber, wie gesagt, eher aus der Sicht eines nicht-vorbelasteten Anwenders.

      > Und wird denn die „irgendwann ausleiernde oder spröde werdende Gummilasche“ dieses schneller als der oder die 0-Ringe der Taschenlampe? Und ist so eine von Dir geschmähte Gummilasche der einzig denkbare Weg der Abdichtung?

      Ich behaupte nicht, ein Allheilmittel zu kennen, wie so eine Endlösung aussehen sollte (aber ich kenne die USB-Gumminippel der EC50/EC60, und die taugen nicht wirklich etwas, weil sie ständig unbeabsichtigt aufgehen; z.B. beim Rein- und Rausnehmen aus dem Holster). Ich sage nur, so wie es momentan oft aussieht, sind Hochleistungs-Taschenlampen oftmals nicht weit entfernt von Frickelkram für Technik-Freaks. Das muss nicht so sein.

      Viele Grüße,
      Markus

  6. Altwolf 11. Juli 2017 at 15:53

    Hallo Markus,

    bzgl. der USB-Abdeckungen bei EC50/EC60 und jetzt auch wieder bei der L16 stimme ich Dir unbedingt zu. Das nervt echt.

    Frage: Die MT02 kam heute bei mir an. Auffällig ist das Lichtbild an der whitewall – sieht fast aus, wie bei einer 3er LED Lampe. Ist das bei Deiner/Deinen MT02 auch so?

    Danke für’s Review!
    Frank

    • Markus 11. Juli 2017 at 16:35

      Hallo Frank,

      das Lichtbild meiner MT02 an der weißen Wand ist unauffällig, und ganz normal: Spot in der Mitte, und kreisrunder (großer) Spill.

      Viele Grüße,
      Markus

  7. Lucifer 11. Juli 2017 at 16:29

    Herzlichen Dank mit besten Grüssen – Michael

  8. Kafuzke 12. Juli 2017 at 21:53

    Hallo Markus,

    danke für Review und Beamshots der Haikelites. Eine Frage zum UI. Wenn ich es richtig verstehe, kann ich die Lampen von Aus nur in Memory starten. Also ist kein gezielter Start in Low oder Turbo möglich?

    • Markus 12. Juli 2017 at 21:55

      Hallo,

      korrekt; das geht leider nicht!

      Viele Grüße,
      Markus

  9. casi290665 19. Juli 2017 at 15:27

    Hallo Markus,
    Du gibst für die SC01 einen Durchmesser von 45,5mm am Lampenkopf an. Ich gehe davon aus, daß das der größte Durchmesser in höhe des Sideswitch ist !?
    Wie groß ist der Durchmesser denn weiter vorne am Lampenkopf ? Ich frage mich, ob ein 40mm Aufsteckdiffusor passen würde ?

    Gruß
    Carsten

    • Markus 19. Juli 2017 at 15:37

      Hallo Carsten,

      es sind weiter vorne am Lampenkopf in der Tat nur noch (exakt) 40mm. Ein 40er Aufsteckdiffusor müsste also perfekt passen (ich habe aber leider keinen da zum Probieren).

      Viele Grüße,
      Markus

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