Review HaikeLite MT01 „Trekker“

Einleitung

HaikeLite ist ein noch sehr junger Taschenlampen-Hersteller aus China. Zum ersten mal aufmerksam auf die Firma wurde ich vergangenes Jahr (2016) bei der Veröffentlichung ihrer Taschenlampen-Modelle MT03 und MT07. Mit diesen beiden Lampen hat sich die Firma bereits einen recht guten Namen gemacht.

Mit der hier nun vorgestellten HaikeLite MT01 „Trekker“ hat es HaikeLite geschafft, als eine der ersten Hersteller die neue CREE XHP50 V2 LED in einer Taschenlampe zu verbauen.

HaikeLite positioniert die MT01 als Lampe für die Bereiche „caving, camping and hiking“: Höhlenwandern, Zelten und (allgemeines) Wandern. Es handelt sich also um eine klassische Outdoor-Lampe; daher auch der Namenszusatz „Trekker“.

Bezugsquellen

Hier in Deutschland kann man HaikeLite Taschenlampen unter dem Branding „MSITC HaikeLite“ im MSITC-Shop erwerben.

Leistungsdaten und Preise

Der Hersteller gibt folgenden Daten zur Lampe an:

  • LED: CREE XHP50 V2
  • Helligkeit: 2500 Lumen
  • Reichweite: 300 Meter
  • Wasserdicht nach IPX8 bis zu 2 Metern
  • Betrieb mit drei 18650 LiIO-Akkus (nicht im Lieferumfang enthalten)
  • Gewicht: 320 Gramm (ohne Akkus)
  • Maße: 140mm (Länge) * 53mm (Kopfdurchmesser) * 43mm (Akkurohr)

Die neue CREE XHP50 LED in der Ausführung V2 hat gegenüber der 1. Version Vorteile in Sachen Effizienz (10% mehr Lumen pro Watt) sowie Leistungsfähigkeit (7% mehr Lumen). Der größte Vorteil liegt jedoch darin, dass die Version 2 nicht mehr so anfällig für Donut-Holes ist wie die 1. Version. Die XHP50 LED besteht im Grunde aus einem Gitter von 4 Einzel-LEDs. Durch die Gitter-Anordnung hat man oftmals in Taschenlampen, die diese LED einsetzen, in der Mitte eine kleine, dunklere Stelle im Lichtbild; dem sog. Donut-Hole. Die XHP50 V2 LED besitzt zusätzliche sekundäre Optiken, die diesen Effekt verhindern sollen.

Ich kann berichten, dass dies bei der HaikeLite MT01 funktioniert. Ab einem Beleuchtungsabstand von 30-40cm weist die Lampe kein solches Donut-Hole mehr auf.

Bei der Lumenangabe von 2500 Lumen bezieht sich der Hersteller HaikeLite nicht auf die ANSI/NEMA FL1-Norm. In einer (mangels geeichter Ulbricht-Kugel) von mir laienhaften Decken-Bounce-Vergleichsmessung mit anderen Lampen mit bekannten ANSI-Lumenangaben (EagTac SX25L3 und Olight R50Pro) komme ich bei der MT01 auf ca. 2400 ANSI-Lumen.

Bei einer Luxmessung mit einem geeichten Luxmeter erreicht mein Exemplar der MT01 ganze 33650 Lux. Das entspricht einer Reichweite nach ANSI von 366 Metern. In dieser Beziehung übertrifft die Lampe also sogar die Hersteller-Angabe.

Mit einem Verkaufspreis von (hier in Deutschland) knapp unter 80 Euro ist die Lampe, gemessen an ihrer Leistungsklasse bzw. an vergleichbaren Lampen von anderen Herstellen, sehr günstig. Man muss man beim Kauf jedoch bedenken, dass man zum Betrieb noch drei leistungsfähige 18650-LiIO-Akkus, sowie ein passendes Ladegerät benötigt (was bei vergleichbaren Lampen jedoch ebenfalls der Fall ist).

Verpackung und Lieferumfang

Geliefert wird die Lampe in folgender Plastik-Box:

Darin befindet sich neben der Lampe (welche nochmal geschützt in Luftpolsterfolie eingewickelt ist) …

… noch folgendes Zubehör:

Ein Lanyard, ein Paar Ersatz-O-Ringe, sowie eine Gebrauchsanleitung in Englisch und Deutsch (sofern man die Lampe in Deutschland kauft).

Blick auf die Lampe

Die Lampe ist für mein Empfinden sehr formschön. Hier hat sich HaikeLite im Vergleich zu den vorherigen Lampen MT03 und MT07, welche noch relativ klobig, schwer und unhandlich (da kopflastig) wirkten, stark verbessert.

Am Lampenheck befindet sich eine Öse für das Lanyard. Trotz dieser Ausprägungen am Heck beherrscht die Lampe den Tailstand:

Allerdings ist die Lampe dadurch im Tailstand etwas „kippelig“; ein Wackeln am Tisch sollte man vermeiden, sonst neigt die Lampe zum Umkippen.

Die Lampe ist (für ihre Lampengattung mit drei 18650-Akkus) erstaunlich kompakt, und liegt gut in der Hand. Trotz Knurling ist die Lampenoberfläche jedoch recht glatt, und ist dadurch (besonders mit nassen Händen oder mit Handschuhen) nicht sonderlich rutschfest. Jedoch sind die Kühlrippen in der Nähe des Lampenkopfes stark ausgeprägt und auch noch relativ scharfkantig, so dass hierdurch ein ausreichender Grip gewährleistet ist.

Der Seitenschalter ist auch mit Handschuhen recht gut ertastbar, da die Lampe an der Stelle dieses Schalters etwas abgeflacht ist.

Der Schalter selbst hat einen sehr angenehmen, knackigen Druckpunkt. Auch in dieser Beziehung hat sich HaikeLite gegenüber MT03 und MT07 stark verbessert. Die Schalter dieser genannten beiden Lampen empfand ich als recht schwammig.

Die Anodisierung der Lampe ist nicht ganz fehlerfrei. Wenn man die Lampe genauer absucht, findet man hier und da kleinere Stellen, an denen die Anodisierung fehlt und das blanke Lampenmetall durchschimmert. Zudem finden sich direkt nach dem Auspacken bereits hier und da ein paar leichte Schrammen – am Lampenkörper, am Frontbezel, sogar am Ein-/Ausschalter. In Anbetracht des sehr günstigen Preises ist dieser leichte Schönheitsfehler jedoch verschmerzbar. Die Lampe ist ganz klar keine EagTac oder Surefire. Auch vom Preis her nicht.

Zudem ist dies von mir Meckern auf hohem Niveau. Diese leichten Fertigungsmängel sind mir erst beim Sichten meiner Makro-Aufnahmen für dieses Review aufgefallen.

Noch ein Blick in den OP-Reflektor und auf die LED:

Die LED ist perfekt im Reflektor zentriert.

Bedienung und Leuchtstufen

Vor dem ersten Einsatz muss die Lampe noch mit drei leistungsstarken LiIO-Akkus im Format 18650 bestückt werden.

Hierfür schraubt man nicht den Deckel am Lampenende ab, da einen hier nur die (nochmals verschraubte) Platine anlacht:

Zum Einlegen und der Entnahme der Akkus schraubt man die Lampe statt dessen am Lampenkopf auseinander:

Die Gewinde der Lampe sind alle sauber geschnitten und gut eingefettet. Das Auf- und Zuschrauben läuft angenehm satt, ohne zu knirschen oder zu quietschen und zu haken.

Die Lampe kommt ohne separaten Akkukäfig aus; die Akkus werden einfach alle, mit dem Kopf nach oben, in das Akkurohr gesteckt. Das Verzichten auf einen Akkukäfig ist mit ein Grund dafür, dass die Lampe so schlank ist.

Im Boden des Käfigs werden die Akkus mit Federn gehalten. Am Lampenkopf wird der Kontakt über einen hervorstehenden Messing-Ring hergestellt. Die Lampe „frisst“ sowohl Button-Top-, als auch Flat-Top-Akkus. Bei Flat-Top-Akkus ist es nur wichtig, dass die Kontaktfläche der Akkus am Pluspol etwas über den Schrumpfschlauch hervorsteht. Dies trifft nicht für alle Flat-Top-Akkus zu. Meine Sony VTC6 Flat-Tops funktionieren zum Beispiel; LG INR18650HG2 Flat-Top ebenfalls. Meine Shockli 18650 IMR Flat-Top funktionieren hingegen nicht (da ist der Schrumpfschlauch auf der Oberseite einfach zu dick, und verhindert so den Kontakt). Auf der sicheren Seite ist man, wenn man Button Top-Akkus verwendet.

Die Akkus sind in der Lampe parallel verschaltet. Dies bedeutet, zur Not kann man die Lampe auch mal mit nur einem einzigen Akku betreiben.

Nun zur eigentlichen Bedienung der Lampe: Einziges Bedienelement ist der elektronische Taster am Lampenkopf. Die Bedienung ist denkbar einfach: ein kurzer Druck auf den Taster schaltet die Lampe ein, bzw aus. Beim Einschalten hat die Lampe Mode Memory: sie schaltet sich immer in der zuletzt genutzten Leuchtstufe ein.

Ist die Lampe eingeschaltet, kann man durch Gedrückt halten des Schalters durch folgende Leuchstufen wechseln:

  • „Very Low“: 50 Lumen (für eine Laufzeit von 75 Stunden)
  • „Low“: 250 Lumen (15 Stunden)
  • „Middle“: 850 Lumen (5 Stunden)
  • „High“: 2500 Lumen (95 Minuten)

Sämtliche Leuchstufen sind ohne PWM realisiert, und damit vollkommen flimmerfrei. Auch das ist keine Selbstverständlichkeit; erst recht nicht bei Lampen dieser günstigen Preisklasse.

Das Durchschalten der Leuchtstufen geschieht angenehm schnell. Innerhalb von zwei Sekunden kann man durch alle vier Leuchtstufen durchwechseln. Bei anderen Lampen geht dieses Durchschalten oftmals deutlich langsamer vonstatten.

Die Leuchtstufen finde ich gut gewählt und abgestuft. Lediglich ein noch niedrigeres Low (z.B. 5 Lumen) hätte ich mir gewünscht. 50 Lumen sind eventuell bereits zu hell, wenn man z.B. Abends beim Campen im Zelt noch etwas lesen möchte.

Ansonsten erreicht man noch eine Strobe-Funktion durch Doppelklicken. Und das war es auch schon zur Bedienung. Wie bereits geschrieben, die Bedienung ist denkbar einfach, so dass auch „Taschenlampen-Anfänger“ spontan mit der Lampe zurecht kommen.

Die Lampe lässt sich auch gegen versehentliches Einschalten sperren. Hierfür muss man einfach das Akkurohr für eine kurze Umdrehung (bereits ein halber Zentimeter genügt) lockern, und schon lässt sich die Lampe nicht mehr (versehentlich) einschalten.

Verglichen mit …

Vergleichen möchte ich die MT01 mit folgenden Taschenlampen, die ebenfalls eine CREE XHP50 LED (allerdings noch in der Version 1) verbaut haben:

Dies sind von links nach rechts:

  • EagTac MX30L3
  • HaikeLite MT01 „Trekker“
  • EagTac SX25L3
  • Fenix TK35 Ultimate Edition
  • Nitecore EC4S

Wie man sehen kann, ist die MT01 noch eine der kompaktesten Lampen in dieser Serie. Die Lampe besitzt einen sehr flachen Reflektor; dadurch ist die Lampe deutlich kürzer als die anderen Lampen. Dabei ist der Kopfdurchmesser aber noch relativ groß; größer als der der EagTac SX25L3, der Fenix TK35, und der Nitecore EC4S.

Durch diese Kombination von einem flachen Reflektor mit relativ großem Durchmesser ist das Lichtbild der MT01 ziemlich besonders: der flache Reflektor sorgt dafür, dass der Spill des Lichtbilds außergewöhnlich breit ist. Dennoch hat die Lampe, durch den größeren Reflektordurchmesser, eine beachtliche Reichweite. Dadurch ist die MT01 ein sehr universeller Allrounder; sowohl mit breiter Ausleuchtung des Nahbereichs, als auch mit sehr guter Reichweite in die Ferne.

Die Lichtfarbe der MT01 geht für meine Begriffe in Ordnung. Es ist ein klassisches Kalt-weiß. Der Spill hat eine leichte bläuliche Verfärbung; der Spot in der Mitte ist von der Lichtfarbe her etwas wärmer eingefärbt. Bei den ersten ausgelieferten Modellen der MT01 sprachen einige Besitzer von einer grünlichen Verfärbung des Spots; dies kann ich bei meinen Exemplaren nicht bestätigen. Der Spot einer Olight R50 Pro ist beispielsweise deutlich grüner.

Hier ein Animated Gif, welches die Lichtbilder der fünf obigen Lampen vergleicht:

Hier sieht man schön den sehr breiten Spill, im Vergleich zu den anderen Lampen. Dies wird auch noch in den (demnächst erscheinenden) Beamshots ersichtlich sein.

Und hier noch die Mitte des Lichtkegels, der Spot, im Vergleich:

Hier erkennt man, dass der Spot der MT01 weder Donut-Hole, noch eine Grünfärbung aufweist. Lediglich die sog. Korona (der Übergang von Spot zu Spill) hat einen ganz leichten Grünstich. In der Praxis ist dies jedoch vollkommen vernachlässigbar.

Bei der EagTac SX25L3 sieht man das „berühmte“ Donut-Hole.

Von der Lichtfarbe her sehe ich die beiden EagTac-Lampen vorne. Danach kommt für mich aber gleich die HaikeLite MT01. Die Lichtfarben der Fenix TK35 UE und der Nitecore EC4S empfinde ich weniger schön.

Fazit

Positiv:

  • Eine super Lampe zu einem super Preis. Der perfekte Allrounder für Outdoor-Anwendungen.
  • Das Lichtbild sorgt gleichzeitig für eine breite Ausleuchtung im Nahbereich, als auch für eine gute Reichweite in die Ferne.
  • Sehr einfache Bedienung; auch Laien kommen damit spontan zurecht.
  • Für die Leistung sehr kompakt. Die Lampe passt in jede Jackentasche, ist gut ausbalanciert, und liegt gut in der Hand.

Insgesamt ist die MT01 für mich bisher eine der Lampen des Jahres 2017; ich kann sie bedenkenlos für Outdoor-Aktivitäten jeder Art empfehlen.

Verbesserungswünsche:

  • Die Bedienung könnte für mich persönlich ruhig ein wenig mehr „high sophisticated“ sein. Zum Beispiel im Thrunite- oder Olight-Stil: Direktzugriff auf den Ultra-Low-Modus (welcher auch gleich noch dunkler sein könnte) aus dem ausgeschalteten Zustand heraus, durch längeres Gedrückt-Halten des Schalters. Der Doppelklick könnte zudem die High-Stufe aktivieren, statt Strobe.
  • Ein Holster im Lieferumfang wäre nett.

Weiterführende Links

Laufzeitmessung: https://www.lilahand.de/2017/05/23/laufzeitdiagramm-haikelite-mt01-trekker/

Beamshots:

Unterschiede zwischen dem hier vorgestellten, (mittlerweile) „alten“ Modell und dem neuen Modell (ab ca. 07/2017): https://www.lilahand.de/2017/08/04/haikelite-mt01-unterschiede-altes-und-neues-modell/

17 Gedanken zu „Review HaikeLite MT01 „Trekker“

  1. casi290665 20. Mai 2017 at 21:52

    Hallo Markus,
    ich danke Dir für dieses Review zur MT01 !
    Du hast es mal wieder geschafft, jetzt kann ich die Ankunft meiner Trekker in CW kaum noch erwarten. Ist allerdings erst heute auf die Reise gegangen…
    Nach anfänglicher Skepsis aufgrund nur weniger verfügbarer Infos und grünstichigen Beamshots haben sich jetzt meine Erwartungen deutlich erhöht…
    Vor allem dieses ungewöhnliche Lichtbild mit deutlichem Spot und riesigem homogenen Spill machen mich auf Deine Beamshots neugierig…

    Gruß
    Carsten

  2. Markus 21. Mai 2017 at 0:04

    Hallo Carsten,

    na, da bin ich mal gespannt, wie dir die Lampe gefällt! 🙂

    Viele Grüße,
    Markus

  3. Bastarrdo 22. Mai 2017 at 12:39

    Hallo Markus,

    weist Du ob die MT01 einen „Unterspannungsschutz“ für ungeschützte Akkus hat?

    LG
    Meik

    • Markus 22. Mai 2017 at 16:52

      Hallo Meik,

      die Lampe schaltet sauber bei Unterschreiten von 2,97V (Leerlaufspannung) ab.

      Viele Grüße,
      Markus

  4. Frank 22. Mai 2017 at 21:22

    Hallo Markus,

    wie von Dir gewöhnt – cooles und informatives Review. Danke dafür!

    Viele Grüsse,
    Frank

  5. Michael 2. Juni 2017 at 19:59

    Guten Abend Markus,

    ein gewohnt perfektes Review, Kompliment und herzlichen Dank für Deine Mühewaltung!

    Grüsse – Michael

  6. Markus 2. Juni 2017 at 20:04

    Hallo Frank und Michael,

    vielen Dank! Lob ist immer gerne gesehen! 🙂

    Viele Grüße,
    Markus

  7. Haselnuss 2. Juni 2017 at 21:59

    Moin Markus,
    Deine Reviews incl. der professionellen Bilder sind wie immer spitzenklasse!

    Auch ich finde die Lampe vom Design ziemlich gelungen. Von der Technik bin ich begeistert. Leuchtbild und auch (oder gerade) das Laufzeitverhalten haben es mir angetan. Die Lampe ist bestellt. 🙂

    Beste Grüße
    Knut

    • Markus 2. Juni 2017 at 22:10

      Moin Knut,

      danke für das Lob! 🙂

      Ich habe im Forum auch deine Frage nach dem Vergleich zur Armytek Viking gesehen. Das Lichtbild der Viking ist komplett anders – der Reflektor der Viking ist im Durchmesser wesentlich kleiner, aber dafür sehr viel tiefer. Das bedeutet, die Viking hat kaum Spill-Fläche (der Winkel des Spills ist sehr sehr eng); die Lampe hat aber gleichzeitig auch kaum Reichweite (der Spot zeichnet sich fast gar nicht vom Spill ab). Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man fast denken, die Viking hätte eine TIR-Optik (gleichmäßig helles, aber enges Lichtbild).

      Ich habe vor, dieses Wochenende ein Review zur Viking zu verfassen. Da kann ich ja bei den Beamshots auf die Unterschiede zur MT01 eingehen.

      Viele Grüße,
      Markus

  8. Haselnuss 2. Juni 2017 at 23:45

    Danke Dir Markus für die Aufklärung. Ich habe es mir aus Deinem Text auch schon so ähnlich zusammen gereimt.

    In Summe scheint die MT01 auf ihre Art schon ein wenig „einzigartig“ zu sein. Als Fan einzelliger Lampen fällt auch kaum auf, daß hier 3 Akkus drin sind. Könnte von den Fotos her als etwas größere 26650er durchgehen.

    LG
    Knut

  9. Ossi1973 3. Juni 2017 at 8:40

    Hallo Markus !

    Sehr schönes Review der MT 01
    Leider hat es dazu geführt, das ich sie jetzt haben will. Zwei Fragen hätte ich noch:
    Gehe ich richtig in der Annahme, das wenn sie in der Hand gehalten wird und es ein wenig kühler als bei Deinem Test ist fast gar kein Stepdoun erfolg ? Wie ist der Spot zur TN 30 Mini, größer oder kleiner ?

  10. Markus 3. Juni 2017 at 8:59

    Hallo,

    zu dem Stepdown: Ich glaube, die Lampe hat gar keine Temperatursteuerung (bei der Lampe mit diesen massiven Kühlrippen bei nur einer LED (noch dazu so moderat bestromt) ist das wahrscheinlich gar nicht nötig). Die läuft „volle Pulle“ durch. Der geringe Abfall von ca. 2400 auf ca. 2200 Lumen innerhalb der ersten Stunde rührt wahrscheinlich eher daher, dass die Effizienz der LED unter Hitze etwas einbricht. Die „richtigen“ Stepdowns (in etwa ab Minute 65) macht die Lampe wahrscheinlich wegen der nachlassenden Akkuspannung.

    Der Spot der MT01 ist geringfügig kleiner als der der TN30Mini. Allerdings ist bei der TN30Mini der Übergang von Spot zu Spill etwas weicher (da fällt es bei der TN30Mini relativ schwer, genau zu sagen, wo der Spot jetzt aufhört). Die TN30Mini ist insgesamt flutiger (noch breiterer Spill, und weniger Reichweite).

  11. Ossi1973 3. Juni 2017 at 14:47

    Ich danke Dir für die schnelle Antwort. Dann ist sie also eine Mischung aus Flooder und Allrounder und damit noch interessanter geworden.

  12. Gammel 12. Juni 2017 at 22:04

    Hmm…
    Hier schreibst Du, die Viking hat kaum Reichweite, im Viking-Review, dass sie eine beachtliche Reichweite hat…

    Ich habe die warme Version der Viking und finde die Reichweite schon gut…

    Gruß,

    Bodo

    • Markus 12. Juni 2017 at 22:11

      Hallo Bodo,

      herzlich willkommen hier! 🙂

      Gut, „kaum“ war schlecht formuliert.

      Ja, ich schrieb bei der Viking „[…] trotz des kleinen Reflektordurchmessers auf eine beachtliche Reichweite (für die Größe der Lampe)“.

      Für die Größe der Viking ist die Reichweite, für eine XHP50 LED, in der Tat beachtlich. Da hat Armytek wirklich alle Register der Trickkiste gezogen, um bei der Viking auf diese Reichweite zu kommen.

      Aber die Reichweite der MT01 ist natürlich trotzdem höher; alleine schon durch den größeren Reflektor.

      Viele Grüße,
      Markus

  13. Gammel 13. Juni 2017 at 6:39

    Hi Markus!!

    Ok, so verstehe ich es.
    Wie gesagt, ich finde die Reichweite der Viking schon prima, bei der großen LED!
    Dass die Trekker weiter kommt, ist klar!

    Leider sind mir diese 3×18650-Lampen zu fett, ich kann mich damit nicht anfreunden…

    Gruß,

    Bodo

  14. Neongelber Handschuh 23. Juni 2017 at 10:38

    Die Armytek Viking ist meine Lieblingslampe. Einen schöneren Beam habe ich noch nicht gesehen.
    Neongelber Handschuh

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