Review Niteye JET ST Limited Edition

Bei der Niteye JET ST handelt es sich um ein echtes Sammlerstück. Anläßlich des 12. Firmenjubiläums bringt die Firma Niteye diese auf 1000 Exemplare begrenzte Taschenlampe heraus.

Die aus Titan gefertigte Lampe zeichnet sich durch ein außergewöhnliches und auffälliges Design aus. Aber auch die inneren Werte brauchen sich nicht zu verstecken: 800 Lumen aus so einer kleinen Lampe sind eine respektable Leistung.

Diese exquisite Lampe hat natürlich auch ihren Preis. Das „Lumen pro Euro“-Verhältnis fällt bei anderen Taschenlampen sicherlich attraktiver aus. Die JET ST wird bei ihren Besitzern vermutlich primär ein Dasein in der Vitrine fristen. Ich selbst weiß auch noch nicht, ob ich sie tatsächlich im täglichen Einsatz benutzen werde. Das Design der Lampe gefällt mir außerordentlich gut (und auch die Lichtleistung stimmt), aber dies ist so eine Lampe, die fast zu schade zum Benutzen ist.

In Anbetracht des „Sammler-Status“ dieser Lampe ist dieses Review auch eher eine Bildergalerie. Doch mit einigen technischen Details kann ich trotzdem aufwarten.

Beim Öffnen der aufwändigen Verpackung offenbart sich folgender Lieferumfang:

Neben der Lampe erhält der Käufer ein Echtheits-Zertifikat, eine Garantiekarte und eine Anleitung. Außerdem findet man ein Aufbewahrungsbeutelchen für die Lampe, sowie einen Akku (ein 18650-LiIO-Akku mit einer Kapazität von 3400mAh), ein USB-Ladekabel, sowie eine Ersatz-Dichtung und vier Metallplättchen, mit denen man den Kopf der Lampe noch weiter verzieren kann.

Der Akku weist eine Besonderheit auf: er hat einen USB-Anschluß, so dass man den Akku mit dem beigelegten USB-Kabel an einem PC oder an einem USB-Netzteil aufladen kann.

Dies erspart die Anschaffung eines separaten Ladegeräts. Der Käufer erhält in dem Set alles, was zum Betrieb der Lampe notwendig ist.

Die Lampe weist folgende Leistungsmerkmale auf:

Für das Licht sorgt eine CREE XP-L Hi v3 LED mit 800 Lumen. In dem OP (orange peel)-Reflektor erreicht diese eine Leuchtdichte von 11200 Lux. Laut ANSI/NEMA FL1-Standard sorgt dies für eine maximale Leuchtreichweite von 211 Metern.

Beim Leuchten kann man sich zwischen vier Helligkeitsstufen entscheiden:

  • High (800 Lumen für 4,9 Stunden)
  • Medium (260 Lumen für 13 Stunden)
  • Low (38 Lumen für 45 Stunden)
  • Ultralow (3 Lumen für 200 Stunden)

Die Lampe ist nicht konstant-helligkeitsgeregelt, sondern die Helligkeit sinkt im Verlauf mit der sinkenden Akkuspannung. Nur so lassen sich die (für einen einzelnen 18650-Akku eigentlich zu lange) Leuchtzeiten erklären. Kurz vor Ende der besagten 4,9 Stunden im High-Modus kommen natürlich keine 800 Lumen mehr aus der Lampe, sondern nur noch ca. 80 Lumen.

Um Überhitzungen zu vermeiden, hält die Lampe die 800 Lumen der High-Stufe auch nur für die ersten 80 Sekunden. Danach drosselt die Lampe die Leistung über einen Zeitraum von 10 Sekunden stufenlos ab auf ca. 70% der Maximalleistung. Dies sind dann so ungefähr 570 Lumen.

Aber auch bei diesen verbleibenden 570 Lumen heizt sich die Lampe ganz hübsch auf in der Hand. Im kalten Winter ist sie ein angenehmer Handwärmer.

Gesteuert wird die Lampe ausschließlich über den verzierten Button am Lampenkopf. Im einfachsten Fall drückt man diesen Button einmal kurz zum Einschalten der Lampe, und erneut kurz zum Wiederausschalten. Die Lampe verfügt über „Mode Memory“, was bedeutet, dass sich die Lampe beim Einschalten in der zuletzt verwendeten Helligkeitsstufe einschaltet.

Schaltet man die Lampe mit einem Doppelklick ein, startet die Lampe im Ultralow-Modus mit 3 Lumen.

Durch Gedrückthalten des Buttons im eingeschalteten Zustand der Lampe wechselt man durch die verschiedenen Leuchtstufen. Die Schaltreihenfolge ist dabei von High nach Low.

Außerdem erreicht man im eingeschalteten Zustand jederzeit den High-Modus durch einen Doppelklick.

Außerdem verfügt die Lampe über einen Lockout-Modus, damit sich die Lampe nicht aus Versehen in der Hosentasche unbeabsichtigt einschaltet. Hierzu hält man im ausgeschalteten Zustand den Button 3 Sekunden lang gedrückt. Die Lampe blitzt dann kurz auf, um den „Lockout“ zu bestätigen. Nun kann man die Lampe nicht mehr durch kurzes Drücken auf den Button einschalten. Die Verriegelung löst man, indem man erneut den Button für 3 Sekunden gedrückt hält.

Hier nun die versprochene Bildergalerie:

Zum Schluß noch ein Wort zum Lichtbild:

Die XP-L Hi LED sorgt für ein reinweißes Licht ohne Farbstiche, mit einem deutlich ausgeprägten, hellen Spot im Zentrum. So kommt die für die Lampengröße beachtliche Reichweite zustande. Dank OP (orange peel)-Reflektor ist das Lichtbild frei von Artefakten und Ringen.

Mein Fazit: ich finde die Lampe echt schick. 🙂 Durch das futuristisch-gewagte Design könnte sie direkt aus einem Star Trek-Film stammen.

 

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